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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1906-10-01 · Heft 10 (1.10.1906) · p. Seite 236

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
26 (1906)
Issue
Heft 10 (1.10.1906)
Date
1906-10-01
Page
Seite 236 (sequence 22)
Language
German
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t* für Tränen, die gleich Bächen herabri Unsere Gemeinde sendet ihr Gebet gaben auf dem Altar der Barnch bliebenen Witwen und Waisen Hungrigen zu sättigen und die gnädig auf und schenke darob glückliches Leben, nimm sie in Sündern die ewige Erlösung Germanistik und deutsche Literatn ist zum ordentlichen Professor Wien als jüngster Sohn Dr. Ad Universitäten Wien und Heidelbe' und habilitierte sich drei Jahre er 1900 eine außerordentliche Reihe von Arbeiten zur deutscher Flexion, 1891, u. a.), zur ver und Leander in der Dichtung, deutschen Literaturwerke, (Die *) bekannt gemacht. — Der oberste Ehesachen gefällt. Es handelt mit einer Katholikin. Nach ihre!r Das Landes- und das Oberlandes ' Ehehindernis der Religionsverschie' Motiv entstammendes sei. Diese irrtümlich, hob die Entscheidung Handlung an. Diese fand nun New-Aork geschlossene Zivilehe sei zwischen Christen und Nichtchristerl Ehe sei jedoch nicht anzufechten, Ausland begaben, um die Ehe Herr Rabbiner Dr. Samuel Poll, war 25 Jahre hindurch Rabbi!! er sich die Liebe und Höchachtur jener, mit denen er in Berührung fand am 12. September unter ü in Trebitsch statt. — In den Prag wurden neue Synagogen Schweiz wohnten nach der Israeliten. Am meisten bevölke Psa sich Letzten — 236 — ieseln von den eingefallenen Wangen der Bedrückten! für jene Märtyrer zu Dir empor und opfert Liebeserzigkeit und Menschenliebe, um das Los der hinterlindern, die zerstörten Existenzen aufzurichten, die Nackten zu bekleiden. Nimm du, o Herr, diese Opfer cllen Angehörigen unserer Gemeinde ein langes und Deiner Versöhnung in Gnaden auf, wie den reuigen verheißen ist. — Der außerordentliche Professor für rgeschichte an der Wiener Universität, Dr. Max Jellinek, diese Fächer ernannt worden. Jellinek ist 1868 in olf Jellineks geboren und studierte seit 1885 auf den rg germanische Philologie. Er promovierte 1889 darauf an der Universität seiner Vaterstadt, wo rofessur erhielt. Literarisch hat er sich durch eine Gramatik (Beiträge zur Erklärung der germanischen gleichenden Literaturgeschichte, (Die Sage von Hero 1890) und durch verschiedene Ausgaben älterer lmenübersetzung des Paul Schede Mellissus) u. s. w. Gerichtshof in Wien hat eine wichtige Entscheidung in um die in New-Aork geschlossene Ehe eines Juden Rückkehr wurde die Ehe in Oesterreich angefochten. gericht sprachen die Ungültigkeit der Ehe aus, da das Ebenheit in Oesterreich ein uneingeschränktes, ethischem Ansicht bezeichnete der oberste Gerichtshof als rechtlichauf und wies das Obergericht zur nochmaligen Verjüngst statt und der Senat entschied diesmal, die in gültig, da das Gesetz nur die Schließung von Ehen in Oesterreich hemme; diese in Amerika geschlossene weil die beiden Teile sich nicht zu dem Zwecke ins zu schließen. — Am 9. September starb in Trebitsch ak im Alter von 64 Jahren. Rabbiner Dr. Pollak er der Gemeinde Trebitsch, während welcher Zeit g nicht nur seiner Gemeindemitglieder, sondern aller kam, zu erwerben verstand. Das Leichenbegängnis Geraus zahlreicher Beteiligung aller Gesellschaftskreise beiden oesterreichischen Großgemeinden Brünn und eingeweiht. — Nach dem statistischen Jahrbuch der Volkszählung in der Schweiz im ganzen 12 264 :t ist der Kanton Zürich mit 2933 Seelen, dann

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