Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 25 (1905)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1905)
- Date
- 1905-11-01
- Page
- Seite 276 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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276 tßeferatc and Mitteilungen. durch 6m ..Die Schönheit der j Testamentes. Leipzig. und Mk. 10.—. Der und durch seine sonstigen lehrte Aug. Wünsche hat in welcher uns einmal in \ Ästhetik vorgeführt wird, geeignet, eine Würdigung die ihr noch immer nicht Herder in seinem Werke' Bibel unter dem GesichtsP Fachmanne, der auch das Literatur beherrscht, vonr erkennung der weitesten K! und uns ein Gesamtbild v'o! neuen Fremden und Verehr; Schrift der Gedanke der aus beleuchtet und dargetär Erzeugnissen der Dichtung und Tiefe des Gehaltes vorgehoben wird der großje geübt, die ans dem unversi schöpften, und wie Dante Schiller und Goethe, Hat; Tintoretto u. A. von der ihren: Schaffen und Wirtes der Verfasser seinen Stoff, uns sowohl die Schönheit Stücke in derselben. Er überstrahlt, was die Mini: neuen Zeit uns gegeben h rb troffen bleibt an Lieblichkeit bei den biblischen Seelenm anregen, in welchen alles auf den Grashalmen leuchte artig wie Meeressturin dah Bibel", von Aug. Wünsche, I. Band: Die Schönheit des allen rlag von Eduard Pfeiffer. 1906. Preis Mk. 6.—, geb. 9.50 seine Übersetzung aus der talmudisch-midraschischen Literatur gediegenen, wissenschaftlichen Arbeiten rühmlichst bekannte Gestch durch die Veröffentlichung dieser seiner jüngsten Arbeit, umfassender Weise die Bibel im Lichte der Schönheit und Verdienst erworben, und ist dieselbe, wie kein anderes Buch, der Bibel im Kbeise der Gebildeten herbeiführen zu helfen, in gebührender Weise zu Teil wird. Es wird hier der von Vom Geiste der hebräischen Poesie" angeregte Gedanke, die unkte der Schönheit zu stellen, von einem hervorragenden Gebiet der kritischen, dogmatischen und religiös erbaulichen euem ausgenommen und zwar in einer Weise, die ihm die Anreise sichert. Er hat sich in seinem Stoff mit Liebe versenkt rgeführt, das geeignet ist, der Bibel einen großen Kreis von ern zuzuführen. Es wird in dieser 381 Seiten enhaltenden Ästhetik in der Bibel von den verschiedensten Gesichtspunkten tt, daß die Bibel Perlen der Weltliteratur enthält, die den aller Völker die Wage halten, ja an Hoheit, Kraft, Würde sagar noch oft weit überragen. Besonders betont und her- Einfluß, den die Bibel auf die Dichter und Künstler ausffeglichen Quell derselben immer neue Frische und Begeisterung Tasso, Shakespeare, Milton, Klopstock, Wieland, Lessing, l)hn, Rossini, Verdi,. Mehul, Goldmark, Michelangelo, Raffael, heiligen Schrift Dinier neue Anregungen gewannen, die in zum Ausdruck kommen. In fünfzehn Abschnitten beleuchtet , dem er uns in klarer, übersichtlicher Weise vorführt und zeigt einzelner Bücher der heiligen Schrift wie einiger poetischer ijveist auf das Hohelied hin, welches mit seinem Zauber alles lensänger im Mittelalter und die Dichter der Liebe in der den; er verweist auf das idyllische Buch Ruth, das unüber- und zartinniger Gesinnung. Die Dichter können wahrlich tlern in die Schule gehen und aus ihren Schriften sich poetisch funkelt und glitzert und tvie Sonnenglanz am frischen Morgen t. Und gar die Psalmen, welche bald furchtbar und großinrauschen und bald milde und sanft dahinklingen wie die