Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 25 (1905)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Dr. Adolf MrüMs Populär - Wilsen sch afklirhe Alonatsblätter zur Melehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen. Organ des Mendelssohn-Vereins in Frankfurt a. M. (DU beziehen durch alle Buchhandlungen ulld ssosranstalten des In- und Auslandes. 25. Jahrgang. Frankfurt a. M., den I. Januar 1905. Kummer 1. Xum 1. Januar 1908. Ami Rabbiner IN'. (Loblenz-Bielefeld. ünfnndzwanzig Jahre, im dichte der Glvigkeit betrachtet, sind ein Nichts, ein Tropfen im Zeitenmeer, der in den Fluten der Unendlichkeit verschwindet: fünfundzwanzig Jahre aber im Leben einer (Gemeinschaft, in den Geisteskämpsen, die diese Gemeinschaft ansznfeckiten hat, bedeuten unendlich viel. Und wenn vollends eine Zeitschrift im Dienste einer solchen Gemeinschaft ein volles Bierteljahrhundert als Trägerin einer bestimmten Weltanschauung .zu wirken vermag, ohne daß sie dabei dem wechselnden Zeitgeschmäcke Rechnung getragen hätte, so will das bei unserem schnelllebigen Geschlechte viel sagen. Jedenfalls ist es ein glänzender Beweis für die gesunde Lebenskraft der Idee, in deren Dienst die Zeitschrift sich gestellt, Gs war am 1. Januar 1 ), als die „P o p u l ä r w i s s e n s ch a f t l i ch e n M o n a t s b l ä t t e r zur Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen" znm ersten Male erschienen, um in objektiven Artikeln Aufklärung über Wesen und Lehrinhalt des Judentums zu verbreiten. Ursprünglich als Lrgandes Frankfurter Mendelssohn - Vereins gedacht,^ gewannen die Monatsblätter in den gebildeten Kreisen überhaupt gar bald eine große Verbreitung und dm:ch ihren gediegenen Inhalt zahlreiche Freunde. Der prinzipielle Standpunkt, den dieZdstschrift von vornherein eingenommen hat, wird am besten durch einige Sätze ans dem Schlußartikel des ersten Jahrganges gekennzeichnet: „Nicht von den sogenannten orthodoxen Inden haben wir Gutes zu erwarten, die . . . zu blinden und die in nationaler -ckutchan-Aruch geworden Anbetern des Talmud und de>