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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1904-07-01 · Heft 7 (1.7.1904) · p. Seite 162

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
24 (1904)
Issue
Heft 7 (1.7.1904)
Date
1904-07-01
Page
Seite 162 (sequence 20)
Language
German
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«WlWst — 162! ■, 20. November ^Interpellation wegen de 'Mentalität. Die Erklärung bat rechte Maß und die richte Nüchternheit hinaus und in große wirtschaftlicht und soziale Probleme hineinführen, denen er nicht gewachsen ist.*) Verhandlung im Äbgeordnetenhause über die H äne l sche r Inden. Hänel begründete sie mit Pathos und vielSentider Regierung wurde von dem Grasen Stolberg in recht guter Form und sehr präzis dahin abgegeben, daß die bestehende Gesetzgebung daS sRecht aller religiösen Bekenntnisse in staatsbürgerlicher Beziehung gewährleiste, und daß Regierung nicht beabsichtige, an diesem Rechtszustande etwas zu ändern. Diese Erklärung machte einen guten Eindruck. Sehr gut sprachen Peter Reichensperger der konservative Heydejbrand, nur mäßig Virchow, pathetisch und gewandt gebrauchte: Ich nehme keinen Anstand, zu bekennen, bin. Möge er in Wirklichkeit ein gläubiger Christ sein alle, die gläubige Christen sind, es immer mehr werden übermorgen fortgesetzt, da Stöcker glicht zum Wort kam. Im Abgeordnetenhause sprach heut^ in der Antisemitendebatte Eugen Richter erregt itnb erregend mit ungewöhnlicher Schärfe und -<rv—- . Im Anfänge sprach ermüdend lange Reihe Träger, der die Wendung daß ich ein gläubiger Christ und es immer werden, wie müssen- Die Debatte wird 22. N o v e m b e r. Feindseligkeit gegen Stöcker. Dann er ausgezeichnet. Später wurde dvn Belegstellen vor. Seinen Gegnern war! dies nur willkommen; denn dadurch Wurde die sonst so packende ßoährend durch Zwischenrufe Rede seine Ideen vertreten; unmöglich zu machen, das is festgelegt und ausgebeutet leidenschaftlichem Haß. Der von dem jetzt übliche», sittl *) Unter dem 5. Septen immer den Eindruck der Überhast Liebe zu unserm Volke, zu den Kchäden unseres Volkslebens, aber -von Vorschlägen zur Aushilfe und fast aussichtsloses Reden über er kam dieser zum Wort, zu breif und las eine Beredsamkeit Stöckers abgeschwächt. Er wurde fortunterbrochen und kam in eine für ihn ungewohnte Pdsition. Er verteidigte diL Antijudenpetition und seine Beteiligung daran Das ist nicht Stöckers Stärke. Er kann begeistert und begeisternd mit zündender aber sich mit nüchternen, überzeugenden Beweisen kühl gegen einen Sturm verteidigen, der planmäßig vorbereitet ist nicht seine Stärke. Er wurde zuweilen unruhig und um ihn zu stürzen, Unsicher und gab sich einzelne Blößen die sofort von seinen fortschrittlichen Feinden vurden. Ludwfg Löwe sprach Eindruck der ganzen Diskussion w<w deshalb wesentlich gegen Stöcker mit -Ungünstiger, als am Sonnabend. Das Vernünftige, was in bei: ganzen zweitägigen Debatte gesagt worden ist, bleibt die von Stolberg abgegebene Moden der Gesetzgebung bestehende Erklärung der Regierung ^Antisemiten konnte von vornherein keinen wirklichen Erfolg haben. Auch wenn man ich und christlich gar nicht zu rechtfertigen tjbet 1887 äußert sich Bosse über Stöcker ung bei ihm, aus dem besten Willen men und Niedrigen, auch eine intuitive eine dilettantenhafteBorciligl ein scharfes Tadeln dessen, was ist die Wege, auf denen man es besser ■ ii i - ' > besonnene, auf dem! Die Petition der! wie folgt: „Ich habe! heraus eine aufrichtige; Erkenntnis der tiefsten eit im Aussprechen! ein wenig besonnenes machen könnte."

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