Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 7 (1.7.1904)
- Date
- 1904-07-01
- Page
- Seite 146 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2969669-2969988-2969996--7305-2977987- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
. „^hrnl..- ---.. K*-*.*tL5&äb&m!+tj*i6ii&iidibtaär ■ monate sind die Schotten 146 — m In Safed, dar ausschließlich von Anden bewohnt gesellschaften an der Arbeit, die schottische und die L- B- S. in Tiberias tätig. The female in Nazareth ein großes Pkädchenpensionat. In Jerusalem einem Spital für Juden, einem Waisenhaus! und einer Tages t, sind zwei MisfioiS Während der Winterxtueatioi» Loeiet^ Ünd die Engländer mit schule vertreten. Die englischen Mpnner und Frauen, die sich in P tätigtest widmen, sind durchwegs achtbare und liebenswürdi aber zu denen, die der Ansicht huldigen, daß „wem Gott gibt er auch Verstand". — Die Ärzte mit wenigen Ausnahm reif — gewissenlos. Die Frauen, die den Unterricht leiten, besucht, sie glauben an ihre Mission und leben in dem Die englischen Missionen in Syrien verfügen über sehr gerilj können sie nicht bezahlen, es herrscht daher das Prinzip arbeit" — ein Prinzip, das sich in der Praxis nicht bewähr Wechsel ist die natürliche Folge; denn sobald die „Arbeiter ^Länd keiinen gelernt haben, verlasien sie es, um sich der A anderen Lande zu widmen. Während der ersten zwei in Caifa hatten wir keinen! Geistlichen — endlich kam einer! in Syrien verbracht, war ier arabischen Sprache vollkommen jeder Richtung hin der Mann, unsere Mission in Ordnu Wirkungskreis war ihm jedoch zu klein und nach sechs Monr um an der Goldküste Seelen zu retten und auf die Jagd folgenden sprachen nur Englisch, und da sie sich weder mit den Juden verständigen konnten, bereisten sie Palästina, und befriedigt hatten, nahmen l sie Abschied und reisten nach Missionar billig reist und überall Gastfreundschaft genießt, bemittelte für einige Monate dem Bekehrungswerk widmen Jahre Die de Die Engländer befassen sich hauptsächlich mit der In Palästina trägt dem Juden der Religionswechsel nichts sich zu einem Glauben bekennen, den er verabscheut? auch gleich Null. In vier Jahren hatten die Engländer verted jews“ zu verzeichnen. Der Jubel war groß — täuschung um so schmerzlicher! — Eines i Tages verbreit^ Gerücht, daß ein Jude zum Christentum übergetreten sei, er Caifa ist ein kleines Städtchen, und da ich viel Arbeit kannte ich fast alle. Dock' meine Nachforschungen waren v weder den Namen des Juden, noch des Geistlichen, der Dieser'namenlose „eonverted jew“ spielte jedoch in den große Rolle. th mdsi HÜttiUiMÜÜ alästina der MissionSge Menschen, gehören ein Amt gibt — dem en — unwissend, rnt* haben nie eine Schule Wahn, Gutes zu tan. ge Mittel, gute Kräfte r „freiwilligen LiebeSt. Ein fortwährender im Herrn" das heilige ssissionsarbeit in einem meines Aufenthaltes Er hatte seine Jugend mächtig und war nach ng zu halten. Der ten verließ er Syrien, zu gehen. Die beiden den Arabern noch mit als sie ihre Neugierde Afrika. Da man als können sich auch Ult* Bekehrung der Juden, ein — wozu sollte er Resultate sind denn vier Fälle von „eondarauffolgende Entsich in Caifa das habe sich taufen lassen. Unter den Juden hatte, ecgeblich. — Ich erfuhr in getauft haben sollte. Missionsberichten eine iiiftii