Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 4 (1.4.1904)
- Date
- 1904-04-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2969669-2969988-2969993--7220-2977899- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Dr. Adolf «E s Populär-wissenschastliche zur Belehrung über .das Judentum für Gebildete aller Konfessionen. Grgsn des Mendelssohn-Vereins in Frankfurt a. M. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten des In- und Auslandes. 24. Jahrgang. Frankfurt a. M., den 1. April 1904. Knmmer 4. Die Kefamtorganifalion der Duden Deutschlands.^ Vor einiger Zeit fand in Berlin eine Versammlung des Ausschusses für die @e*| samtorganisation der Israeliten Deutschlands statt, in der Herr Prof. Philippfoi das einleitende Referat hielt. In demselben betonte er, daß nach der Ablehn des NamenS „Judentag" der Gedanke einer Organisation der Israeliten Deutsä lands in verschiedenen Zusammenkünften zu Beratungen bezw. zur Wahl ein engeren Ausschusses geführt, der seine Arbeiten mit erneutem Eifer aufgenom» habe, nachdeni er dazu eine willkommene Anregung aus Süddeutschland erhalte hatte. Am; 17. Mai v. I. sei in einer freien Versammlung in Frankfurt am Mab beschlossen worden, der Sache wieder näher zu treten und am 28. Juni v. Js. es in Erfurt dazu gekommen, den Ausschuß mit einer Umarbeitung des Statut Entwurfs zu betrauen, der nun unter Berücksichtigung der damals vorgeschlage Änderungen zur Beratung vorliege. „Nachdem die Angelegenheit so reiflichen Erwägungen unterzogen worden^ fährt dann! der Redner fort, „möchte es erübrigen, nochmals die Notwendigkeit i Bereinigung der Israeliten Deutschlands zu begründen. Ich halte es dennoch augezeigt, weil eS von Wichtigkeit ist, einzelne aufgetauchte Zweifel zn beseitig und diejenigen zu überzeugen, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, sich ' dieser Sache eingehender zu beschäftigen. Wir leben in einer Kampfzeit, in der!