Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 3 (1.3.1904)
- Date
- 1904-03-01
- Page
- Seite 50 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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V. langsam aber unaufhaltsam auS tönte der Ruf der das Gleichstellung der Konfessio^n Erniedrigung Verdanimten Vorgängen und Neugestaltiin auf jene Gegenden ausübte höherer und allgemeinerer ein von einem Privatlehrer eingerichtetes Lehrinstitut, des hohen Schulgeldes nur zugänglich war. Da geschah es, daß knabe, der schöne Geistesaich und insbesondere eines treffl erregte, welcher im Ratsch l! sammelte in der jüdischen pflegen und ihm zweckmäßi Sammlung, für welche sich schritt bei weitem das Bedifri Weiterung desselben ins Angl andere junge Leute aus an Anzahl unbemittelter Knabe!« durch den trefflichen Klitsch spezifische Unterrichtsgegenst stituirten sich zu einem fest«« den Namen: Jüdisches Pli öffentlichen Prüfung der Eltern wünschten und erhielt Zutritt zu dem neuen Bit» dieselbe Kleidung anzuschaffe wurde Die Zahl der Tech Wendigkeit gegeben, das Jnsjti ständigen Lehranstalt umzu Mit sechzehn in zwti stätte eröffnet und im Okto r um bis zum Juli 1855 alsp Hiermit nun hatte sein u«l langender Geist gesunden, die Errungenschaften seines baren Tat ausströmen founlti — 50 — nach dem Weiften' vor, und von dem nahen Frankreich ffreiheitsideen, der proklamierten Menschenrechte und der en wunderbar an, das Ohr der so lange zur rechtlosen und weckte eine bisher unbekannte Teilnahme an den gen der Zeit, die nur zu bald ihre fühlbaren Wirkungen Unter solchen Verhältnissen mußte das Bedürfnis nach Heitbildung immer fühlbarer werden, und schon bestand Jakob Sachs ans Schlesien nach modernen Prinzipien wie es scheint, bereits Tüchtiges leistete, aber wegen den Söhnen und Töchtern der wohlhabendsten Familien ün armer nach Frankfurt gekommener polnischer Judenagen verriet, dir Teilnahme einiger Menschenfreunde chen und gebildeten jungen Mannes Namens Geisenheimer d'schen Geschäfte als Commis tätig war; und dieser Nemeinde Geldbeiträge, um den armen Knaben zu verigen Unterricht erteilen zu lassen. — Der Ertrag der eine lebhafte Teilnahme in der Gemeinde zeigte, überfnis des ursprünglichen Zweckes. Man faßte eine Er- Es gesellte» sich zu dem ersten Urheber des Gedankens gesehenen Familien. Man gewann die Mittel, um eine unterrichten zu lassen, und vertraute sie der damals er errichteten Bürgerschule an; doch wurden für einige ände besondere- Lehrer engagiert. Die Sammler con- Comite und! gaben dem von ihnen begründeten Werk ilanthropin. Die. Resultate, welche sich bei einer ersten Zöglinge ergaben, erhöhten die Teilahme. Bemittelte ten gegen entsprechende Bezahlung für ihre Söhne den nngsinstitut mch unterwarfen sich der Bedingung diesen n, die den armen Zöglingen von den Stiftern gegeben Nehmer wuchs und es war die Möglichkeit wie die Notlut von der Bürgerschule zn trennen und zu einer selbst-!>ilden. Klassen geteilten Schülern wurde diese neue BildungSer 1806 wnrde Heß als Hauptlehrer an dieselbe berufen, 49 Jahre, seine Tätigkeit für diese Anstalt fortzusetzen, obläjsig strebender und nach schöpferischer Gestaltung ver- »»onach er verlangte: eine Stätte des Wirkens, an der innern Geisteslebens alsbald zur lebendigen und fruch« e, den» sein ganzes Wirken und Schaffen war der sreti/ mam MMM /