Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 10 (1890)
- Issue
- Heft 5 (1.5.1890)
- Date
- 1890-05-01
- Page
- Seite 116 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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116 nicht gehört, iiluö de» Weiterbau schnell betriebe», um die Shnagoge bald möglichst herzustellDer frühere Kostenanschlag von 20,000 Thlr. werde nur um 3400 Thl -. überschritten, von denen 7—800 Thlr. ans notige Kosten zur größere» Befestigung des Baues, 15-1600 Thlr. auf die Bänke komme». 2600 Thlr. feien nur in Rücksicht darauf geschenkt worden, daß der Bau großartiger werde rnd den Voranschlag übersteige. Ein Schriftstück des Vorstandes und des Ausschusses vom 19. Januar 1840 enthält die wenigen, aber inhaltsschweren Worte: „Die Gnneinde ist in der traurigen Notwendigkeit, die neuerbaute Synagoge zu Befriedigung der darauf haftenden Schulden subhastiren zu lassen, wenn die geehrten Gemeindemitglieder nicht Opfer bringen wollen, um die Ehre der Gemeinde zu retten, unddie bereits hinein verwendete beträchtliche Summe nicht ganz zu .verlieren. Die Unterzeichneten bitten daher ergebenst, durch Bewilligung von Darlehen' zu 4° 0, welche nach beiliegendem Auf dichem Bogen und der angefügten Subscriptionsliste wurden sofort m der Zeit vom 19. bis 22. Januar 1840 von 38 Geineindemitgliedern 7025 Thlr. gezeichnet, in 3 Betrügen zu 1000 Thlr., 5 zu 400 Thlr., 3 zu 200 Thlr., 1 zu 150 Thlr., 6 zu 100 Thlr-, 7 zu 50 Thlr. und 13 zu 25 Thlr. (Fortsetzung folgt). Plan getilgt werden sollen, die gute Sache z» unterstützen " W o n a t s f d) a u. Das Mendelssohn-Denkmal > für Dessau schreitet unter den Händen des Bildhauers Heinrich Hoffmeister in Kerlin bereits der Vollendung entgegen. Das Denkmal erhält die Gestalt eines von einem Stufenbau getragenen Bassins, in dessen Mitte das Postament mit der Kolossalbüste anfragt. Ihr zur Seite hat die sinnend in die Ferne blickende Figur der Philosophie ihren Platz, während an den drei ükrigen Seiten Becken mit wasserspeieuden Bürenköpfen angebracht sind. — Am $7. März fand die Generalversammlung des Wendelslohn-Kereins in Frankfurt a. W. statt. Nachdem die Beamten über das Vereinsjahr Bericht erstatteten, winde die Wahl des Vorstandes vorgenommen. Neugewählt wurden die Herren Loris Hctlch und Joseph Flink. Zum Schlüsse hielt Herr Di'. Adolf Knill einen Virlrag über die jüngst erschienene Broschüre „das Europäische Israel" von I)> . Simon Stern und zeigte die Debatte, die sich an denselben knüpfte, von der edlen Begeisterung, welche die anwesenden Mitglieder für die geistigen Be- > Vereins beseelte. — Man schreibt uns: Am 2. März fand die 29. >irralversam»ilung des Mendelssohn-Vereins in Leipzig unter Vorsitz nirlstein statte Die Veröffentlichung der Ansprache des Vorsitzenden im vorigen Jahre hatte den Beitritt vieler neuer Mitglieder zur Folge. "Nächst den vermehrte» Jahresbeiträgen sind die Schenkungen hervorzuheben, welche dem Vereine zugeflcssen. Herr Schatzmeister Kern-Kodek erstattete Bericht über den Stand der Finanzen. Zur Verteilung für Stipendien, gelangten 1970 Mt'., für Unterstützungen 457,50 Mk. Als Jahresbeiträge liefen ein 1863 Mk. während die Zinsen des „festen Fonds" bei dem Freud und Leid zahlreiche Schenkungen zufließen, 131t),87 Mk. betrugen. Die fortgesetzte Thätigkeit im Dienste der Menschheit, in! der Beihilfe für unglückliche Glaubensgenossen und selbstverständlich -such für die Unterstützung der Bedürftigen — ohne Unterschied der Consession — strebungen des ordentliche Genr des Herrn Finlrrlstrin statte Die