Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 17 (1897)
- Issue
- Heft 3 (1.3.1897)
- Date
- 1897-03-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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-, jv-v* -7,-: qwvatr.r.yvvp HoPilÄr - mMnsclmftlicliy rr ri rr t ef1 zur Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen. Organ des Mendelssohn-Vereins in Frankfurt a. M. Begründet und herausgegeben von Rabbiner Dr. Adolf Brüll. Zn beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten des In- und Auslandes. 17. Jahrgang. Frankfurt a. M.» den 1. März 1897. Dummer 3. Eine brennende Irage des gegenwärtigen Israels. Unter diesem Titel hat Herr Dr. Emil Hofmann. Rabbiner in Reichenberg, eine von uns bereits erwähnte, recht interessante, lehrreiche Schrift veröffentlicht, die in dem Satze gipfelt: Gründet allerorten Vereine für jüdische Geschichte nnd Litteratur. Jur Nachstehenden bringen wir das Referat eines noch jugendlichen Lesers unserer Monatsblätter in Österreich, dessen Veröffentlichung derselbe von uns im Interesse der guten Sache erbittet. Es ist beachtenswert, daß sich gerade jetzt in dem als indifferent und religionslos verschrieenen Böhmen in Bezug auf das Judentum neues vielverj sprechendes Leben regt. Wir brauchen nur auf die von Herrn Rabbiner Dr.! Stern in Saaz und seinen Gesinnungsgenossen ausgehende Bewegung „Jungj Israel" hinzuweisen, die wenn sie auch augenblicklich nicht von Erfolg gekrönt ist, i doch immerhin Zeugnis ablegt von ehrlichem» begeistertem, zielbewußtem Streben» \ das darum nicht minder zu schätzen ist, weil ihm nicht überall das nötige Verständnis entgegengebracht wird. Wir freuen uns, daß es noch ehrliche jüdische Theologen giebt, die nicht den Mantel nach dem Winde drehen» die den Mut einer selbständigen Meinung haben, die sich nicht scheuen ein offenes biedere- Wort zu sprechen nnd die Schäden des Judentums als solche zu bezeichnen wagen, selbst auf die Gefahr hin vielfach verkannt und mißdeutet zu werden. Auch die -