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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1896-02-01 · Heft 2 (1.2.1896) · page 1

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
16 (1896)
Issue
Heft 2 (1.2.1896)
Date
1896-02-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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flfljmfär - wiWeiKcWIicliy o tt *t t s h l Ht t c tr zur Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen. Organ des Mendelssohn-Vereins in Frankfurt a. ITT. Begründet und herausgegeben von Rabbiner Dr. Adolf Brüll. Abonnementspreis Mk. 6.-- per Jahr. Zu beziehen durch alle Buchhandlungell und Postanstalten des In- und Auslandes. 16. Jahrgang. Frankfnrt a. M., den 1. Februar 1896. Kummer 2. Yede, gehalten bei der Einsegnung des ersten jüdisch-christlichen Ehepaares in Ungarn, von Dr. Rosenberg, Oberrabbiner in Arad. Gepriesen sei der Gott der Gerechtigkeit, des Weltalls liebevoller König dafür, daß er uns, jüdische Ungarn, das ewig denkwürdige, epochemachende 1895er Jahr erleben ließ, in welchem in unserem teueren Vaterlande zur Beglückung aller seiner Bürger daS erlösende Prinzip der Religions- und Gewissensfreiheit sich vollends verwirklichte. — Sehr geehrtes Ehepaar! In dieser ernst-feierlichen Stimmung unserer Seelen, die ja den einzigen himmlischen Vater gemeinschaftlich anbeten, und als bescheidener Diener jener göttlichen Religion, welche auf Sinais leuchtenden Höhen Israel und der Menschheit zuerst das sittlichhohe Grundgesetz erteilte: „Liebe Deinen Nächsten ohne Unterschied des Glaubens, Stammes und Standes wie dich selbst", begrüße ich auch im Tempel dieser göttlichen Religion Sie, meine Werten, nachdem Sie kraft des alle Bürger unseres geliebten Vaterlandes mit gleicher Gereckitigkeit und Treue umfaßenden Staatsgesetzes durch den Zauber reiner Liebe ein Herz und eine Seele geworden; begrüße ich auch Sie an dieser heiligen Stätte mit dem schönen Spruche des gekrönten Sängers: „Gesegnet sei jeder, der im Namen des Ewigen erscheint" ganz besonders deshalb, weil jenes innige religiöse Gefühl, das Sie dazu aneiferte, für Ihren

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