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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1893-07-01 · Heft 7 (1.7.1893) · p. Seite 160

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
13 (1893)
Issue
Heft 7 (1.7.1893)
Date
1893-07-01
Page
Seite 160 (sequence 16)
Language
German
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160 Mk. 26,593 gegenüber. Die Moses und Clara Schiff'sche - Stiftung erhielt Mk. 4529 Geschenke, M. 587 Beiträge für besondere Zöglinge, M. 1525 Vergütung von Lehrherren, Mk. 1522 Zinsen und verausgabte Mk. 6957 für Unterstützung von 17 Zöglingen. Die Oppenheimmer - Prinz'sche Stiftung erhielt Mk. 355. Die Zinsen der Spanier'schen Stiftung wurden mit 650 Mark an die Kasse abgeliefert. Die Mädchenabteilung vereinnahmte Mk. 2643 Jahresbeiträge, M. 1390 für bestimmte Kinder, M. 2780 Zinsen, Mk. 9960 Geschenke und verausgabte Mk. 15,640. Die Marie Dreyfus-Stiftung zur Unterhaltung verwaister Mädchen während ihrer Lehrzeit erhielt Mk. 2747 an Geschenken, Mk. 409 Zinsen und verausgabte Mk. 168. Der Spezialfond zur Unterstützung von zur Aufnahme geeigneter Waisen nahm Mk. 180 Geschenke und Mk. 184 Zinsen ein und gab Mk. 175 aus. Die Jsaac Dreyfus-Stiftung erhielt Mk 123 und eine Anzahl Mailänder 10 Francs-Lose. — Der Almosenkasten der israelitischen Gemeinde in Frankfurt a. M. erhielt im Jahre 1892 zur Verteilung Mk. 38,567, Einkünfte aus Legaten und Geschenken Mk. 4253, Mitgliederbeiträge Mk. 13,982 und verausgabte an 496 Familie und einzelne Bedürftige in Quartalspenden Mk. 18,619, in monatlichen und sofortigen Spenden Mk. 56,794. Die Ausgaben stiegen demnach von Mk. 64,512 auf Mk. 75,413, weshalb ein Zuschuß aus dem Zinserträgnis von Mk. 12,254 geleistet werden mußte. Ferner wurden aus dem von Herrn Georg Speyer gestifteten Extrareservefonds, dem der Stifter wieder Mk. 5000 überwies, die Summe von Mk. 5500 an eine große Anzahl Armer zur Verteilung gebracht. Für Rechnung der Mayer S. Hecht'schen Stiftungsadministration wurden wieder Mk. 1890 verteilt. Von Herrn A. Gansl wurden dem Kapitalfouds Mk. 5000 3 proc. deutsche Reichsanleihe zugewiesen; dem gleichen Fonds flössen aus letztwilliger Verfügung des sel. Herrn A. Kuhn Mk. 3000 zu. Obige Zahlen liefern den Beweis von der Zunahme der Not. Trotz der bedeutenden Summe, die verteilt wurde, konnten nicht alle Ansprüche erfüllt werden. — Der Verein zur Förderung der Handwerke unter den Juden in Frankfurt a. M hielt jüngst seine Generalversammlung ab. Die Zahl der vom Verein unterstützten Lehrlinge hat sich von 93 auf 113 gehoben; von diesen sind 17 Stipendiaten der mit dem Verein verbundenen H. S. Goldschmidt-Stiftung. Es befinden sich darunter Schneider, Schuster, Tapezierer, Bäcker, Schriftsetzer, Sattler, Buchbinder, Barbiere, Konditoren, Bildhauer, Drechsler, Glaser, Goldarbeiter, Hutmacher, Litographe», Mechaniker, Photographen, Portefeuillearbeiter, Schreiner, Uhrmacher, Posamentierer rc. Im Jahre 1893 sind bereits wieder 12 neu aufgenomnien worden. — Der „Regierungs-Anzeiger" veröffentlicht einen Beschluß der Großherzoglichen Regierung in Luxemburg vom 20. April, die Subsidien zu Gemeindebauten für das Jahr 1893 betreffend. Obenan steht als der größte Staatsbeitrag in diesem Jahre: Zum Bau einer neuen Synagoge in der Stadt Luxemburg: 15,000 Franken. — Zu den drei Delegierten, welche die Mecklenburgische Negierung im Interesse des Handwerkes auf Staatskosten nach Ehirago schickte, gehört auch der Hofklempucr, Herr War Engel in Bützow. — Der Jahresbericht über die Religionsschule der Synagogen - Gemeinde zu Hannover, welchem eine Abhandlung über: „Der jüdische Religionsunterricht und die Vaterlandsliebe" vorangeht, weist für das Schuljahr 1892/93 eine Schülerzahl vou 159 Schülern und zwar 80 Knaben und 79 Mädchen auf; außerdem besuchten 4 Knaben und 2 Mädchen die Selecta. — In Strelno feierte Herr Rabbiner Joachim Stern sein fünfzigjähriges Amtsjubiläum. — Herr Rabbiner Dr. Löwenmayer in Sulchürg, wurde anläßlich seines achtzigsten Geburtstages

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