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Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums · 1823-01-01 · 3 (1823) · p. Seite 536

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Journal
Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
1822-1823
Issue
3 (1823)
Date
1823-01-01
Page
Seite 536 (sequence 137)
Language
German
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536 den, um die wieder abgetragenen Flügel/ des karglichen Gewinnes sich freuend, als Beute heimzuführen, in dieser Zeit ist es dem Menschenfreunde erfreulich, den Schimmer einer hervorbrechenden Sonne da zu erblicken, wo die Natur den Aufgang gesetzt hat, nämlich in Osten, und da, wo der Tag für das jüdische Volk am erwünschtesten scheint, in Polen. Mit geringerem Namen aber, als den eben ausgesprochenen, vermag ich jene Kraftverordnung nicht zu bezeichnen, die, wie so viele des erhabenen Urhebers, eine Welt von Folgen ahnen, aber weil die Reihe zu groß wird, noch nicht scharf begreifen laßt. Seit langer wie zwei Decennien, ist, theils heftig, theils mit Besonnenheit und Gründlichkeit, gegen die Autorität der Rabbinen, die nur als eine usurpirte zn betrachten sey, gestritten worden, und der Zeitgeist hat auf völlige und ausgesprochene Emancipation von dieser selbst schon rostig gewordenen Fessel gedrungen. Aber es ist in diesem Geschrei übersehen worden, daß, die Notwendigkeit dieser Forderung selbst zugestanden, ungemein wenig geleistet sei), weil die andere Häifte der jüdischen A istocrütie aus den Zeiten des Mittelalters, nämlich die der Reichen/ dadurch noch unberührt bleiben würde. Ohne uns auf jene Einseitigkeit des Standpunktes überhaupt einzulassen, welche nur billigend oder tadelnd, alle Ereignisse der Weltgeschichte, aus dem Gesichtskreise des subjectiven Gefallens betrachtet, und sich aus der Reihe dessen, was existirt hat, oder noch exisiirt, das dem Gaumen mundende herausnimmt, um solches mit dem Namen des Rechten zu bezeichnen, ist uns vielmehr jedes Factum der Weltgeschichte eine andre Metamorphose des Freiheitsbegriffes, und das/ was für die Zeit nicht mehr

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