Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 2 (1822)
- Date
- 1822-01-01
- Page
- Seite 329 (sequence 135)
- Language
- German
- Belongs to
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329 In wiefern er auch durch arabische, persische, lateinische/ griechische und deutsche Sprache erläutert, ist bereits oben (S. 286 ^c.) gezeigt worden. Von der hebräischen und den verwandten Sprachen merke man für das Verständniß Naschi's folgendes. Hebräisch ist ihm nur die Sprach: der heiligen Schrift, womit er bisweilen talmudische Ausdrücke erläutert, und da ihm die spätere grammatische Terminologie fremd ist, so umschreibt er die Regeln, und zuweilen mit eignen Ausdrücken^). Chaldäisch ist ihm identisch mit der Sprache des Babyl. Talmud, und er erklart wiederum das hebräische durch dasselbe (l Mos.6, 14. 3Mos.3, 4 und sonst), trennt aber das Idiom des Jerusalem- Talmuds ausdrücklich davon °"). Zwischen diese beiden Sprachen stellt er die Äischna - Sprache (s. oben S. 294). Als etwas merkwürdiges betrachte ich das sW^) (kananitisch, phönizisch?), wovon er einige Male (5 Mos. 3, 9. ^Kocl. Lar. 5 28 d, 51 K: ^i:' (Schnee), O^NP (Käfer), sllp^(Waschbecken)) spricht, 59) Beispiele sind: ^2 ZW^ (2 Mos. 19, 18) Verbum, ^2"!^ (1 Mos. 7, 23) Conjugation Kai, 1^M2 49. 23) Conjngation?oal, ^22 cid. 2, 5) es wird nicht zeitwörtlich flectirt, ^21) l'lO^ oder ^72^ (-d. 17, 11. 49, 10. 3 Mos. 25, 36) elidirter Radieal oder Bränrum, NN2 (4 Mos. 23, 24) Segol, ^'^?ere, ^2^O (2Mos.i4,l2. 15,5. 19,24) Chelem, .^d. 15, 2) groß u, ^2AO (5 Mos. 11, .;c>) Iethib. 60) siehe oben S.287. Diese Gemara selbst (H-udln'.-!(-o?. '. 8 d. übersetzt palästinensisch ins chaldäische.