Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 131)
- Language
- German
- Belongs to
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1t9 ten Ort anschließt, so erhält durch diesen Ort dieselbe sogleich ein bestimmtes Licht; wie sich Geburt und Aufenthalt eines Juden in Spanien/ in Arabien oder in Polen begeben, — so wird ein bestimmtes Gesetz zur Crink seiner Schriften da seyn; uud so wie geographische Kunde, über die Schriften Licht verbreitet, eben so wohl ist es wiederum zum Verständniß dieser Schriften, und folglich des Judenthums, unentbehrlich, die in denselben vorkommenden Ormamen entziffern zu können. Um aber die nothwendige Länder-Charakteristik zu retten, — wird zwar von jedem Lande besonders die Rede seyn müssen, ja oft von einem öfter als einmal, wenn es in verschiedenen Znten verschiedene Namen faßt; aber die Völkergeschichte giebt hier weniger, als vielmehr die jüdische den Maaßstab, die bald naheliegende Staaten trennt, bald große Reiche verbindet, weil Juden und Judenthum dort abweichende, hier aber gleiche Richtung genommen. Es gehet aber der Weg der jüdischen Geschichte von Palästina aus auf dreifache Weise: nach Babylon, und von dort nach Persien und Indien; nach Aegypten, und weiter fort in Africa's Süden und Westen; nach Syrien, und von hier durch Kleinasien nach Europa. In Europa selbst gehet der Zug von Griechenland und Italien, nördlich und westlich weiter, und endlich nach Amerika. Der ganze Länderhaufen läßt sich folglich in folgende eilf Clajsen bringen: l. Das asiatisch - osmanische Reich nebst Arabien, das aber für die ältere römische Zeit in drei Theile zerfallt: 2) Palästina und ein