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Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums · 1823-01-01 · 1 (1823) · p. Seite 85

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Journal
Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
1822-1823
Issue
1 (1823)
Date
1823-01-01
Page
Seite 85 (sequence 97)
Language
German
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86 ren Gottes eintrete, alsdann aber werden auch Heiden an der Glückseligkeit Theil nehmen. Bei diesem Orakelspruch liegt übrigens folgender Plan zum Grunde. Gott befiehlt seinem Vertrauten, dem Propheten/ Inda zu versammle», und sie zu einem Rechtsstreit vorzuladen. Die Gerichtsstatte ist unter freiem Himmel. — Die ganze Nation ist versammelt. — Miel Erscheinung Gottes geschieht auf den Ber» gen. — In der dichterischen Sprache ist Berg und Hügel der Sitz der Gottheit, wenn sie sich dem Menschen offenbart. Und nun treten die Unterredenden auf: Gott, der Prophet und das Volk. Der Prophet. 1. So vernehmet endlich was Jehova spricht! (Gott zum Propheten). Auf.' Auf! Zum Rechtsstreit auf den Bergen! daß auf den Hügeln deine Stimm' erschalle. (Auf diesen Rus erscheint das Volk, mid der Prophet verkündet den Befehl.) Höret ihr Berge! Jehovens Rechtsstreit, Urfelsen ihr, Grundpfeiler der Erde! Jehova rechtet mit seinem Volk, streitet mit Israel. (Er schweig:, und die Gottheit tritt auf.) .'5. Mein Volk, was that ich dir? Womit Hab' ich dich belästigt: widerleg' mich5 4. Daß ich dich aus Aegyptentand führte, dich aus Sklavenhaus befreiete?

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