Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1869)
- Date
- 1869-07-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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271 8** Dr. mad. VUxaA Hirsch» bewußte A»we»du»g finde, resp. vor LS«« audiese« Tresoth erutrt werde» körme. Zn diesen Erläuterungen wird nämlich darauf hingrwtefen, hch die Lunge eine« doppelten Hautuberzug habe, daß sie wie in einem rochen Rocke" stecke, und bet der Krage von der Leben-- ^fLhrlichkeit. einer Verletzung der Lungenobsrstäche auf- Schärfste unterschiede», ob bloß der äußere (die pleura pulmcmalis, der Brustskllüberzug der Lunge), der innere (die Oberfläche der Alveole») oder beide zugleich eine Verletzung darbieten *). Wenn bloßdie äußere Haut verletzt ist, wird bestimmt angenommen, daß die innere den Luftaustritt hemme. **) Ueber eine Verletzung der inner» Haut, ohne die äußere, stehe» sich die Anfichte« L. Acha's und Nabma's gegenüber; nach dem eine» bietet die äußere Haut himlänglichen Schutz gegen Luftaustritt, »ach dem andern nicht. Dia Entscheidung des Talmuds geht zuletzt dahin, daß eine isolirte Verlchung der beiden einzelnen Häute nicht lebensgefährlich sei, irckem die eine immer die Verletzung der avdern decke, und erst die gleich» zeitige Verletzung beider zur Entstehung delebensgefährlichen Pnemnothsrax Veranlassung gebe. Die Rationalität diese- Trefoth liegt auf der Hand. Es beruht, wie erwähnt, auf der gefürchteten Entstehung des Luftaustritts m die Höhlen de- Brustfells, einer Eventualität, die bei jeder auch noch so geringen Contumitätstrennung der Lungeuoberfiäche fast »»- vermeidlich ist. Die Folge ist eine Compression der Lunge durch die in di« Brusthöhle ausgeströmte Luft und hochgradige Behinderung des Athmens. Ju den meisten Fällen entsteht auch noch eine- Evtzüsdung des Brustfells, die durch Absetzung eineflüssigen Ezsvdates noch «ehr zur Lornpresfio» der Lunge beiträgt, und in de» allermeisten Fälle» zm» Tode führt. Auch bei Lungenverletzung der Menschen beruht die größte Gefahr auf diesem gefürchtete» Luft» austritt. Solche DnttNohrimgen der Lungenoberfläch« können nun von zweierlei Richtungen auentstehe«. Von außen durch de» Brustr käste» pevetrirende Verwundungen oder dadurch, daß zerbrochene *) Cholin p. 46 a. **) Das. N. Josef bar Rinjumi im Namen von Sb Nach»««