Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1869)
- Date
- 1869-07-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2932754-2933206-2933211--11515-2969014- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
u tu n. zur Förderung jüdischen Geistes und .jüdischen Lebens, Ln Haus, Gemeinde und Schule. S«2S Fünfzehnter Jahrgang. Viertes Quartalhest. 3626 IM—September 1869. -►»»»»!»>«««<« » pädagogisches und Didaktisches aus jüdischen Sprach- und Spruch- Gedanken.*) Wenige Sprachen dürfte es geben, die für bas Geschäft, sagen wir lieber die Kunst des Lehrens, einen so tief bedeutsamen, lehrreichen Begriffsausdruck bieten, wie die hebräische. Die hat freilich auch ihr lamed, das das vorzüglichste Unterrichts mittel, die Uebung, Gewöhnung, vergegenwärtigt, die d-ie geistigen Kräfte eine Operation des Auffaffens, Begreifens, Unterscheidens, Urtheilens re., oder die gestaltenden Kräfte eine Operation des Bildens, Schaffens, Hervorbringens rc. so lange wiederholen lasten, bis die Operation durch gewöhnende Uebung fast zu der Leichtigkeit einer natürlich innewohnenden Fertigkeit erwächst; ein Geschäft, das zuerst die vorzüglichste Charaktertugend des Lehrenden: die Ge.duld in Anspruch nimmt. Sie Hai ihre schanneD, womit sie die beste Form der Mittheilung für Lehrer und Erzieher: die scharfe Kürze, die Präcision, die Entschiedenheit veranschaulicht, die Das, was dem Schüler und Zögling zur Aneignung geboten wird, m möglichst einfacher, *) Erschien zuerst als Einladungsschrift zur diesjährigen Prüfung der Unterrichts« nstalten der Jsr. Religionsgesellschast. 17