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Jeschurun · 1886-10-07 · Heft 40 (7.10.1886) · p. 625

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Journal
Jeschurun
Volume
19 (1886)
Issue
Heft 40 (7.10.1886)
Article
Die wahre teschuva
Date
1886-10-07
Page
625 (sequence 1)
Language
German
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X>^<V /AA^<V ן jüdischen Geistes und jüdischen in Haus, Gemeinde und Schule. ^Mümict wo ©(tiufoil Mphuel Hirsch, JÜnßfntiPi■ il. IWrfiliFtfini ficfigiousgeFÄnft 5« JrrnnRjWi a. JH. Neue Folge. Vierter Jahrgang. HerauSgcgcbeil unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genossen von Ahruc AirsH. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindestens 2 Bogen stark. — Abonnementspreis bei allen Postanstalten und Buchhandlungen 2״fo 50^ für das Vierteljahr. Der Buchhandel verkehrt direkt mit der Expedition des Jeschurun zu Hannover. — Tie Expeditionversendet auch direct und franko unter Streifband den Jahrgang für 12 J6 oder 7 Gulden ösierr. Währ, nach Deutschland und Oesterreich-, für U v\k oder 18 Fr. nach den Ländern des Weltpostvereins. — Anzeigen werden mit 25f. d. :!gespaltene Petitzcile oder deren Slcium berechnet. — Expedition: Hannover, Artilleriestr. 29. An schleunigste Erneuerung des Abonnements, namentlich! bei der Post, wird hierdurch erinnert. Aie Expedition des ״Jeschurun". Inhalts-Verzeichnis? von 9fr. 30. Die wahre חשובה. — Von der Selbsterkenntnis; zur Buße. — Aus der Amsterdamer Gemeinde 1795—1812 (Schluß. — — Aust dem Treiben der Mission (VIII). — Giftsaat. — Die Sklaven (Schluß). — Korrespondenzen und Nachrichten: Berlin (2\ Frankfurt a. M., Bonn, Aus Ostpreußen, Wien (2), Pest (2), S. A. lljf)c(t), Kritschcw, Kischiniw, Kim׳, Odessa, Warschau, (2), Aus Kurland, Tnrek, Konstantinopel, St. LouiS, Newyork, Marokko. — Inserate. ־ Die iüüljrc תשובה. Wir haben in dem ersten Aufsatze voriger Nummer u. A. Diejenigen Thoren genannt, welche wähnen, cs genüge, am ersten und zehnten Tischri in der Synagoge zu sein und sich an diesen Tagen als ״gute Inden" zu fühlen. Wir haben ferner Diejenigen Thoren genannt, welche in dieser Bekundung des ״religiösen Gefühls" der Menge und in den gefüllten Tempeln am Rosch-Haschana und Jom-Kippur einen Sieg des JudenthumS bejubeln- und wir wiesen darauf hin, daß ja auch das Heidenthum in einem, aus dem Gefühle der menschlichen Hinfälligkeit und Abhängigkeit von einer überirdischen Macht entspringenden religiösen Regung wurzele. Wir sind wegen dieser Aenßernng mündlich und schriftlich mehrfach zur Rede gestellt worden. Man verdachte cS imS namentlich einerseits, daß wir damit nicht nur der Feier des Rosch-Haschana und Jom-Kippur seitens einer großen Anzahl unserer Brüder jeglichen Werth bestreiten, sondern sie selbst beinahe zu Heiden stempeln, — andererseits aber, daß durch eine solche Erörterung gerade das Gegcntheil dessen erreicht werde, was doch das Ziel unserer Abhandlung sei. Wenn von einem Aufsatze überhaupt eine direkte Einwirkung erwartet werden könnte, so würde ja durch den vorliegenden das Ansehen des Rosch-Haschana und Jom-Kippur beim Volke erschüttert und Diejenigen, welche in der Feier dieser Feste sich heute noch immerhin als Inden bekennen, müßten ans Grund dieser Abhandlung auch dieses Letzte Band zerreißen, welches sie noch mit dem Judenthum verknüpft. Wir haben ans diese Vorhaltungen im Grunde wenig zu erwidern. Die Unwissenheit in der Kenntniß des JudenthumS, noch mehr aber der Mangel eines Verständnisses desselben hat leider einen großen Theil unserer Brüder niemals sich als Juden im wahren

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