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Jeschurun · 1886-08-26 · Heft 34 (26.8.1886) · p. 529

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
19 (1886)
Issue
Heft 34 (26.8.1886)
Article
Die freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judenthums
Date
1886-08-26
Page
529 (sequence 1)
Language
German
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XIX. Jahrgang. bcn M 34. r־ xV y fY Ü>׳ M^olhLllSlhnü ur Förderung jüdischen Geistes und jüdischen Lebens in Haus, Gemeinde und Schule. 00« Samson Raphael Hirsch, .lins,!>>»«- d. Jsrnffilifififii J1rfip1ion8flfff(ff(f1nft zii Fslttilisnri a.Ä Neue Folge. — — Vierter Jahrgang. Herausgcgcben unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genossen von Asaac Kirsch. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindcsteus 2 Bogen stark. — AbonncinentSpreiS bei allen Postanstalten und Buchhandlungen 2cR50 .׳^Z für das Bicrleljahr. Der Buchhandel verkehrt direkt mit der Expedition des Jeschnrnn zu Hannover. — Die Expedition versendet auch direct und franko unter Streifband den Jahrgang für 12*76 oder 7 Gulden österr. Währ, nach Deutschland und Oesterreich; für 14 .4L oder 18 Fr. nach den Ländern des Weltpostvereins. — Anzeigen werden mit 25>.«3 kd- .'!gespaltene Petitzeile oder deren Raum berechnet. — Expedition: Hannover, Artillcriestr. 2st. Inhalts Verznichuifr von Nr. 34. Die freie Bereinigung für die Interessen des orthodoxen JudenthumS (Fortsetzung^.— פרקי אבות (Forlsetznngl. — Eine Nede des Robb! JecheSkel Landa. — Wandelungen (Fortsetzuug). — Korrespondenten und Nachrichten: Hannover, Berlin (2), Breslau, Kassel, Dcünchen, Dettingen, Neutra, Rotterdam (2), Paris, London, Warschau (M, Nostow, Tiflis, Minsk, Ncwyork, Ehikago, Melbourne. — Erkannte Irrungen (Fortsetzung.) — Inserate. Die freie Pemnipiiij für sie Interessen des orWorrn Indenthnins. (Schluß.) Wir beklagen die Thalsache, aber vermögen uns deren Konsequenzen nicht zu entziehen, daß der Bereit!, welcher sich zu dem alle jüdischen Gemeinden Deutschlauds umfassenden Bund entwickeln möchte, ein Werk der Reform ist, in dem Dienste der Reform steht, von der Hand der Reform geleitet wird und als letztes Ziel die Erhebung der.Reform als priveligirteS deutsches StaatSjudenthum austrcbt. Je vorsichtiger und bedächtiger, ohne Ueberstnrzuug, jeglichen Kampf vermeidend hier gewirkt wird, desto größer ist die Gefahr für die Interessen des orthodoxen JudenthumS. Die klugen Leiter dieser Institution verstehen cS, in dem rechten Augenblick die rechte Parole anSzugeben und sich von einem solchen Nimbus umstrahlen zu lassen, der ihnen nach Außen und Innen schon jetzt eine Machtstellung zu behaupten gestattet, welche ahnen läßt, wie gewaltig und gebietend sic herrschen werden, wenn das Ziel erst vollends erreicht ist. Der Deutschisraelitische Gemeindcbnnd will als die über den Parteien stehende Zentralgcwalt erscheinen. Diese giebt Anregung und gewährt materielle Unterstützung zu verschiedensten Bestrebungen. Sie weiß dabei, dieselben in ihrem Sinne zu lenken. Sie läßt sich gern Huldigungen gefallen, lehnt aber auch gegebenen Falls die Verantwortung für das unter ihrer Aegide Geschaffene ab, sobald eine solche Verleugnung dem höheren Zwecke dcS Bundes zur Zeit förderlich ist. Ueberatt die -Hand im Spiele zu haben, überall Einfluß und Ansehen zu gewinnen, sich recht viele Freunde, Anhänger und Werkzeuge zu schassen, das ist die weise Maxime der Buudeslcitnng. Da treten in Deutschland kaum einige Männer zur gemeinsamen Förderung eines Zweckes zusammen, so muß der Deutsch-israelitische Gemeindcbnnd zugegen sein. In den Berichten fehlt eS niemals an dem Herrn welcher als ״Delegirter des Deutsch-israelitischen GemeindebundeS" der Versammlung die Gruße des Deutsch- .israelitischen GcmeindebundeS überbringt u. dergl. m..

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