Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 19 (1886)
- Issue
- Heft 3 (21.1.1886)
- Article
- Manna und Sabbath
- Date
- 1886-01-21
- Page
- 33 (sequence 1)
- Language
- German
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Hannover, den 15. Tchewat 5(546. 21. Iamrar 1886■ M 3 dischen Geistes nub jüdischen Lebens in Hans, Gemeinde nnd Schule. §>M11ilIei vo» Samson ZlNPhocl Hirsch, .iu1l>l'׳l»^ ch ^siaefiiiriftru JnfipnRflrPeffMmft jii JFmulfiirt a.JÜl diene Folge. - Vierter Jahrgang. Herausgegeben unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genossen von IstlUt KirslH. Diese Wochenscheist cxscheinl jeden Donner stag mindestens 2 Bogen, stark. — AbonnemenlSpreiö bei allen 1' oft a 11 ft alten nnd B nchhandl nugen 2 J6 '>0 für das Bier!eljal׳,r. Der Buchhandel verkehrt durch die Helwin g'sche Verlagsdnchhandlung zu Hannover. — Die Expedition versendet auch direct nnd franko inner Lkreisbarld den Jahrgang für \2 J6. oder 7 (Knlden ösierr. Währ, nach Deutschland nnd Oesterreich׳, für 14 ,16 oder 18 Fr. nach den Ländern des Weltpostvereins. — A nzei ge n werden mit 25»..t f. d. :;gespaltene Petit^cilc oder deren Nanm berechnet. — Gxpedition: Hannover. Artilleriestr. 2U Inhalts Vcr.zrichttist von )kr. 3. Manna und Sabbalh. die Wicderbringer des Gdcn. — Die wilNiche Sendung Moses (Schluß-. -- Nahmer contra Frankel. — Wandelungen!Fortsetzung.׳. — Der ungarische Antisemitismus. — Korrespondenzen und Nachrichten: Berlin, Kassel, Frankfurt a. Ä., Wiirzdiirg, München, Baden, Wien, Prag, Lemberg, Paris, Petersburg, Palästina. — Bücherschan — Erkannte Irrungen (Fortsetzung). — Inserate. IHauna 1!!!d Auhlillth, die Wiederbnitger des Edrik. Zn einem Eden sollte sich die Erde gestalten, und der Mensch sollte der Walter und Wächlcr dieses Eden sein. Unter des Menschen treuer Arbeit iin Dienste der Erde nach dein Willen deS aUgntigen Schöpfers sollte ungetrübte Wonne hienieden herrschen. In gegenseitiger Ergänzung sollten alle Wesen der ihnen von Gott znertheilten Bestinnnnng gerecht werden, und dem Menschen war dic hohe Aufgabe gestellt worden, darüber zu wachen, daß jeder Kraft das ihr gebührende Gebiet zur freien Elitsaltung erschlossen und gesichert bleibe und feine in die Sphäre der anderen willkürlich eingreife. -In vollkommener Harmo!üe sollten alle Geschöpfe neben einander, ein jedes an feiner Stelle nnd nach Maßgabe der ihnt verliehenen Aufgabe, wirken und in diesem Wirket! die höchste Glückseligkeit finden, daß von der Erdenwelt der Inbelchor seligster Wonne in den einen reinen Akkord auslöne: יהי כבוד ה׳ לעולם ״Ewig bleibt die Herrlichkeit Gottes." Alle Gestal- Lungen der irdischen Kräfte sind nichts als die Berherrlichung Gottes. Alle, alle 'Wesen empjinden es, daß Gott cS ist, der sie mit Krast ausgerüstet, und der einzige Zweck ihres Daseins eS ist, diese Kraft ausschließlich in dem Dienste ihres Schöpfers zu entfalten. — Und aus Himmelshöhen der Nus znrnckhatte ״ ישמח ח' במעשיוGott freut sich seiner Geschöpfe". Diese Ihn! dargebrachie Huldigung seiner Erdenwelt ist Ihm ein wohlgefälliges Opfer, das Er gnädig ansnimmt, שכולן זהירץ בגזצותיו*), denn sie Alle kennen keine andere Pflicht, keinen andern Berns, als Seine Gebote zu erfüllen, sic Alle ivissen sich an den ihnen von Gott angewiesenen Posten gestellt und erweisen sich als treue, gehorsame Diener ihres Herrn, deren höchste Glückseligkeit in der Erfüllung seines Dienstes gipfelt. So hatte es sein sollen. Die Erde ein Paradies, der Mensch der treue Wächter, alle Geschöpfe Brüder und Genossen der einen von Gott ertheilten Aufgabe, *) דשי z. St. in 'חולין ס.