Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 19 (1886)
- Issue
- Heft 2 (14.1.1886)
- Article
- Die wirkliche Sendung Moses
- Date
- 1886-01-14
- Page
- 22 (sequence 3)
- Language
- German
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22 charlatans, סן lange an seinem Gott ()cnuufcüt nnd i schnitzelt, bis er sicher sein darf, daß er mit ihm bei j einem bummcl Pöbel, wie etwa mit einer Marionetten- ן pnppc, Händellatscheil und BeisallSgejohlc erwecken wird; > der Verkünder der rigorosesten Sittenlehre. in welcher! das ,.Cmeß" die Wahrheit als Alpha und Omega aller Moral anSgegeben wird, der unverfroren genug sein soll, Begebenheiten bis ins lleinste Detail;u schildern, die sich nie zngelragen nnd ganze Gespräche als notorische wortgetreue Wiedergabe eines Verkehrs mit einem Wesen auSznführen, welches nurin seiner Phantasie existirte; mußte er nicht befürchten, daß sein DemiargoS oder Jao mächtig gegen ihn anfdoimern und ihn, der ein so wichtiges Werk mit tilgen ein׳ leitet, beiseite schlendern werde, als ullwürdig, der Herold seines Wesens zu sein? Wir sind begierig, was Schiller wohl gesagt haben würde, weml ein nnglückseliger Poet einen derart verhunzten Charakter dem Heldcn eines DralliaS oder CpoS gegeben hätte. Cigentlich — wir sind gar nicht neugierig, lvir uuffcii eS. Alle Götter des Olymp und Dämone des Acheron hätte ntan dem Unseligen an den Schopf gehetzt — nnd nicht ohne Recht! Solche Widersprüche in einem Charakter verquicken, würde eine nicht alltägliche Unkenntniß der Psyche verrathen. Man versuche nur den Gedaitken nach׳- nnd durchztldenken, den Schiller uns an die Hand giebt: Cin Hirte faßt in der öden Wüste aus eigenem, innerem Drang den Cntschlnß, ein Volk bei völlig ruhigen, inneren Zuständen geivaltsam einem fest gefügten, mächtigen Staate zu entführen. Cine Idee für einen Verrückten! Wir wissen, daß geistig unmündige Menschen Alles, was ihnen sehr fern liegt, in einem günstigeren Lichte nnd unter leichteren Bedingungen zu erblicken pflegen, als die nächste Wirklichkeit, an deren Hindernissen sie mit der Stirne anschlagen. (Schluß folgt. ilelilii ZmnlthlHl Eilikslljüh an Mendelssohn. Der große Rabbi Jonathan Ci beschütz זצ״ל hat bei Moses Mendclssohn's Anwesenheit in Hamburg an denselben das folgende im dritten Theil des ברם הפד veröffentlichte Schreiben gerichtet, lvelcheS Zcngniß von der Hochachtttng und Werthschätzung ablegt, die der gefeierte Verfasser deS נחתי ופלפי und אורים ותופים dem Berliner Philosophen entgegentrng. Das Schreiben lautet: "הגה בא לגבולי איש פשה, אשר ידענו פד. היד, לו, בי ידי פשה בבדים ויקרים, ובבר מצאה ידו בכל הבמה, למודית וטבעית, מחקרית והגיונית, פהילופופיא ומליצית; שת בשמים פיהו ולשונו תהלך בארק. נתן •השבל במרומים ישבון, וענפים ילבו יונקותיו, והיה בזית הודו, במקום מורה צדק, ומקום היות שהנפש תלויה בה, לדעת איבותה ומזנה ומשטרה בנויה, ובחנה רבות שרשים אשר הם בפרוזדור להבנם בהיבל ד', היא תורתנו הקדושה, אשר בה ינחהו בל יגיעי בה מהשבי, הוא אשר שמו בהר״ר משה מדעפויא, ואז ברואי אותו אחזתיו והביאותיו אל בית אם לבינה והדר הורתי, ומצאתיו נופף על בל הנ״ל, ששבלו שלם בתורה בגמרא וסברא ולא יטע לארץ מנהלו, מנהל בדרך ישתה, על בן ירי"! בתורתינו, ראש, ליתן יד לתורה, ולמצוא ממום בינה י העולה על בל ההבמות, ובן עשה היל, ואחת היא ברה בהמה איומה בגדגלות. ודגלו עלי אהבה, ,.אהבה יונת;" אהבתיו, משפתיו הפד. ולב; אמרתי במה אבבדהו ננד זקני עמו, אם בפמיבות הבר?‘ הלא לגדולה מזו מתוקן, ואי; ספק שבבר קדמוני שאר רבני הדור בבבוד ועטור, .ואם פמיבות מורנו? הוא יוצא ממנהגו של עולם, ליה; לאיש פנוי עטרה מורנו, ולבן לא ידעתי אילן במד, ׳אברבהו, ואמרתי לית; לו בפות עינים, בי הוא בלו מהמדים, פרדס רמונים, תובו אבל וקליפה זרק, ולקט שושנים בי; ההוהים, והוא הבם הרזים ופרפראור מתוקן לסעודה, מלהט ד׳ אבל בלהמו של תוח > l -W תר יאת בי נאמן בית משה במתנת הלי תפארת בהורים על ראשו, והיה זה לאות נאמן ודי, דברי הבותב מהנה לתשועה ד/ ב״ה אייר באשר ירים משה את ידו. אה יהונתן אייבעשיטץ, הופ Wandt! 1111 g f 11. von Friedrich N o t t. (.Nachdrucl verboten.) lFortsetzung.) ״Doch nun setzen Sie sich, Walther, lassen Sie nnS gemeinschaftlich überlegen, was wir für meine Bella thnn können. — Doch Sie sind noch zu ergriffen. — Ja. es ist ein entsetzliches Lerhängniß, das bereits seit drei Generationen über unserer Familie waltet. Und dabei hat sich unsere Familie stets nur durch einen Sohn fortgepflanzt, und dieser eine Sohn hat stets nur das Alter seines Vaters erreicht. Darum war ich auch überglücklich, als ich vernahm, daß mir ein Töchtcrchen geboren, und noch glücklicher, alF ich geivahrtc, daß die Kleine ihrer Mutter glich, daß auch nicht ein Zug ihres lieblichen GesichtchenS an die Mertens erinnert. — Doch zur Sache. — Sie kennen meine Frau. So sanft, so menschensrenndlich sic ist, den speziell jüdischen Pflichten schenkt sic leider wenig Beachtung. Hätte ich nicht eine streng-rcgligiöse Wirth« schasterin, ich könnte im eigenen Hause nichts genießen. In den ersten Jahren unserer Che hatte ich hiervon