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Jeschurun · 1885-07-02 · Heft 27 (2.7.1885) · p. 417

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
18 (1885)
Issue
Heft 27 (2.7.1885)
Article
Die fünf Thatsachen des siebzehnten Tamus
Date
1885-07-02
Page
417 (sequence 1)
Language
German
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XVIII. Jahrgang. Hammer, den 1°45^|יך!{;*3־• I 'v׳' w' ^a!l|0Hsx|rifl Wr görknmg jiidischell Geistes mtb Mischen Lebens in Haus, Gemeinde mtb Schule. Üejpwlet pon ©füHjOli 'JtfipIjUCi .fitvfrf), iuififiiner X Üsnicfilifdifit Äcfigi0iisgcfcITftfiaft juXmiiftfud a. JH Ikeue Folge. - Dritter Jahrgang. Herausgcgebcii unicr Dütwirkung des Begründers rmd bewährter Genossen von Ifaac Kirsch. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindestens 2 *Bogen stark. — AbonnetncntSpreis bei allen Postanstalten und Buchhandlungen 2J6 50 für das Vierteljahr. Der Buchhandel verkehrt durch die Helwing'sche Verlagsbnchhandlnng zu Hannover. — Die Expedition versendet auch direct und franko unter Streifband den Jahrgang für V2J& oder 7 Gulden österr. Währ, nach Deutschland und Oesterreichfür U J6 oder 18 Fr. nach den Ländern des Weltpostvereins. — Anzeigen werden mit 25״*$ f. b. ^gespaltene Petitzeile oder deren Raum berechnet. — Expedition: Hannover, Ärtilleriestr. 20. A» 1'chlemiiMe ©rucucrmig dcS Al!s>!!1cmc!1ts, 1!l!!11c!1LHch bei der Post, wird eriüucrt. Ais Grpeditiou des ״Jeschurun". Inhalts-Verzl'ichrriß von Nr. 27. Die fünf Thütfachen des siebzehnten TamnS (Schluß). — Be« merknngcn zu den Verhandlungen und Beschlüssen der Rabbiner- Versammlung zu Berlin (Forts.) — Bücherschau. — Neb Mansche — Inr Tri'.intphk. — Prozeß Stöcker gegen die Freie Zeitung (Fortsetzung). — Korrespondenzen und Nachrichten: Hannover, Berlin (2), Halle, Niedcranla, Pres-bnrg, Brünn, Pest, Lemberg, Paris, Warschau, Bukarest, Algier. — Inserate. Die fünf Wischen des ßchchüm TtNlUiS. Von Ludwig A. Nosenthal, Rabbiner zu .Köthen. (Schluß.) ״ הובקעה המירAm siebzehnten TamnS wurde die heilige Stadt eingenommen." Zweimal, von Seiten der Babylonier, wie von Seiten der Römer, fand, mi! geringen! Zeitunterschiede, damals die Eroberung Jerusalems statt. Begann auch mit jener schlimmen und doch so hcilvollen Entscheidung des Manasse- Zeitalters ein kräftigeres Gcsctzcsbcwußtscktt inmitten Israels, fonnte man auch mit geringerer Ucbcrzeugnng ans die Götzen Hinweisen, so sesseltc doch ein gewisser Trotz die Herrscher noch immer an die phönizischen, ägyptischen und babylonischen Bildwerke. Sie sträubten sich gegen die Herrschaft des Einzigen, weil er von ihnen Opfer forderte und ihre Selbstsucht nicht gellen ließ; gegen ihre bessere Ueberzengnng liebäugelten sie mit den rohen Verkörperungen der wilden Kräfte, die ihnen schnleichellcn und in deren Dienst ihr Eigenwillen berechtigt war. Daß sic sich fort und fort für gute Israeliten ansahen, lag in dem Utnstande, daß sie mit Lcm Schwerte in der Hand für den Bestaild des Staates cinzustchen bereit waren. Der Prophet mahnte vor Lhörichtem Widerstande gegen Nebnkadnczar, den Vollstrecker des göttlichen Willens, ab; mußte er jenem Zeitalter nicht als ein Verblendeter erscheinen, der im Eifer für die Lehre und deren Ersüllung die äußere Machtstellung für unwesentlich hielt'? Konnten diese mnthigen Schaarcn dem Babylonier in die Hände fallen'? Konnten diese Mauern wohl dem Eroberer nachgcben? Und das Gesetz, und immer wieder das Gesetz sollte, wie dieser Eiferer Jeremra uns fs uncrmüdlich predigt, eine bessere Waffe, ein festeres Botlwerk sein? Unsere Waffen, unsere Kräfte, unsere

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