Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 18 (1885)
- Issue
- Heft 26 (25.6.1885)
- Article
- Die fünf Thatsachen des siebzehnten Tamus
- Date
- 1885-06-25
- Page
- 401 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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XVIII. Jahrgang. ben A *״«״« 4־׳ ^.:v V y r Förderung jüdischen Geistes und jüdischen Lebens in Haus, Gemeinde und Schule. ßcgriindet von Sfüllfoit Stflpljficl H lisch, Un&f'inrr 11. Israefiliflint Jicfiijiousgrffü’fliaft jiiifrniififiitl ß.iH Neue Folge. - Dritter Jahrgang. Hcräusgegeben unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genoffen von Isaac Kirsch. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindestens 2 Bogen stark. — Abonnementspreis bei allen Postanstalten nnd Buchhandlungen 2J& 50 für d2S Vierteljahr. Der Buchhandel verkehrt durch die Helwing'sche Verlagsbnchhandlnng zu Hannover. — Die Expedition versendet auch direct und franko unter Streifband den Jahrgang für 12 oder 7 Gnlden österr. Währ, nach Deutschland und Oesterreich-, für 1-1- Ji oder 18 Fr. nach den Ländern des Weltpostvereins. — Anzeigen werden mit 25^Z f. d. :!gespaltene Pctitzeile oder deren Raum berechnet. — Expedition: Hannover, Artillcricstr.2st. A» schleiuligstc Eriiencrimg des Abomiemcnts, un»׳.c»tlich bei der Post, wird erinnert. Die Expedition des ״Zefchrrrnn". Inhalts-Verzeichnis von Nr. 2S. Die fünf Thatsachen des siebzehnten Tamns. — Die Mittel zur Abwehr (Fortsetzung). — Ucber Israels Wohlstand. — Die Juden Nomö. — Prozeß Stöcker gegen die Freie Zeitung (Fortsetzung). — Korrespondenzen nnd Nachrichten: Hannover, Berlin (4), Hamburg (2), Altona. Breslau, Wien, Aus dem Szöklerlande, Rotterdam, Haag, London, Petersburg, Bukarest. — Inserate. Die fünf Wtslichkii des ßebzehick» TlNiNlS. Von Ludwig A. Rosenthal, Rabbiner zu Köthen. Das israelitische Jahr ist eine lebendige Geschichte. Alles, was andere Genossenschaften nur in gelehrten Geschichtsbüchern finden, tritt' uns in den Freuden- und Trauertagen Israels entgegen — jede bemerkeuswert he Seite im wechselvollen Völkerleben findet in dieser Velhr der Gedenkfeste ihren klaren Ausdruck. . So ist jedem unserer Fasttage ein ganz besonderes ge j schichtlichcS Siegel ausgeprägt, und nicht zum Geringste ist dies bei dem siebzehnten Tamus der Fall. .המשה דברים אירעו את אבותינו בי״ז בתמוז ״An fünf unglücksvolle Thatsachen erinnert uns der siebzehnte TamuS," wie unsere Weisen in dem Schlußabschniite von מס״ תענית lehren, ״ נשתברו הלוחותan jenem Tage zerbrach einst Moses die Gesetzestafeln," ״ במל התמידhörte in späterer Zeit das tägliche Opfer auf," ״ הובקעה העידbrachen die Feinde in die heilige Stadt,״ שי רף אפופטומום את התודה ״verbrannte der Dränger die Thora," ״ והעמיד צלם בהיבלund das Götzenbild wurde in den Tempel gestellt." Die Borsehung selbst hat diese Ereignisse so geordnet, daß sie die Erinnerungen eines einzigen Trauertages wurden; gewiß sind die daraus keimenden Gedanken nicht ohne Beziehungen zu einander. ״ נשתברו הלוהותAn jenem Tage wurden die Gesetzestafeln zerbrochen." Unwillkürlich führt uns der Gedanke zu jenem ersten Schewuotfeste zurück, wo Israel einmüthig und freiwillig vor dem Sinai sich als Träger des Gottesgesetzes hiugab. Das Wort uuserer weisen Lehrer in der Gemara weist uns geradezu darauf hin, ויקרא -אל משח ביוה השביעי ,,wie der Ewige den Moses am siebenten Tage," nach N. Jose am Tage der Offenbarung selbst, zu sich gerufen, um ihm die