Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 18 (1885)
- Issue
- Heft 24 (11.6.1885)
- Article
- Bemerkungen zu den Verhandlungen und Beschlüssen der Rabbinerversammlung zu Berlin
- Date
- 1885-06-11
- Page
- 369 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2932754-2933101-2933125-2961341--18922-2961394- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
.24 "ו. 1! zur Förderung jüdischen Geistes und jüdischen Lebens .in Haus, Gemeinde und Schule. von Samson Raphael Hirsch, Haß&iitrr 11.38rnefitifdlen JlrfitpnRßcfcIMaj't 511 fraiißfnrf a. Neue Folge. Dritter Jahrgang. Herausgegeben unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genossen von'Asaac Kirsch. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindestens 2 Bogen stark. — Abonnementspreis bei allen Postanstalten und Buchhandlungen 2J6. 50 für das Vierteljahr. Der Buchhandel verkehrt durch die Helwing'sche Verlagsbuchhandlnng zn Hannover. — Die Expedition versendet auch direct und franko unter Streifband den Jahrgang für 12,M oder 7 Gulden österr. Währ, nach Deutschland und Oesterreich-, für 14 c/fß. oder 18 Fr. nach den Ländern des Weltpostvereins. — Anzeigen werden mit 25^Z s. d. :^gespaltene Petitzeile oder deren Raum berechnet. — Gxpediti on: Hannover, Artilleriestr. 2st. Inhalts-Verzeichnis von Nr. 24. Bemerkungen zu den Verhandln!׳ zer! und Beschlüssen der Nabbinerversammlung zu Berlin (Fortsetzung). — Die Mitte! zur Abwehr. — Der israelitische Religionsunterricht an den Staatsschulen. — Nihilismus und Judenthum (Fortsetzung). — Menschthum und Judenthuin. — Die Juden auf den Leipziger Messen. — Korrespondenzen und Nachrichten: Berlin (2), Aus dem Elsaß, Frankfurt a. M-, Karlsruhe, Wien (3., Pest, Krakau, Teschen, Bukarest, London (2), Warschau, Palästina, Amerika. — Bittgesuch. — Inserate. KmerlMgkll!11 den Verhandlnugen nnd Keschlnfsen der Rlrbdinerliersannnlnng;n Kerlin. (Fortsetzung.) Was uns demnach hier vorgclegt wird, ist gesichtet und gesiebt, von jeder Spreu gereinigt und von den! Präsidium sowohl wie von den betreffenden Herren Mitgliedern der Versammlung für würdig und geeignet befunden worden, in die weiteste Oeffentlichkeit zu dringen, um ״auch ein größeres Publikum in die Lage zu versetzen, sich ein klares und gerechtes Urtheil über die Arbeiten der Versammlung zu bilden." Ein jeder Satz, ein jedes Wort ist wohl erwogen, und nur was vor dem strengen Gericht der eigenen und des PräsidiumS sorgfältigsten Beurtheilung bestehen konnte,! findet sich hier als Beitrag zu dem großen Werke, an! welchem am 4. nnd 5. Juni 1884 gearbeitet wurde. Wir sind deshalb dieser sorgsamst vorbereiteten Publikation gegenüber so verpflichtet wie berechtigt, hier nichts Bedeutungsloses zu suchen, vielmehr mit ge- Rührender Anfmerksamkcit darin zu studiren. Wir glauben den Anspruch erheben zu dürfen, daß unsere vorjährige Abhandlung ״Zum Verständniß der neuesten Phase der Reform" ein solches eingehendes Studium nicht vermissen ließ und möchten die gegenwärtige als eine Ergänzung der vorigen betrachtet wissen. Was wir in dieser gründlich erörtert haben, dürfen wir deshalb heute entweder ganz übergehen oder minder, ausführlich behandeln. * Wir begegnen zunächst einer interessanten Erklärnng über den sehr auffälligen Ausschluß der OeffcnLlichkeit. Ein solcher soll nicht bestanden haben, sondern nur eine Beschränkung derselben und thatsächlich ״eine nicht unbeträchtiche Corona" anwesend gewesen sein. Verstehen wir dieses recht, so waren allerdings auch Personen bei den Verhandlungen zugegen, aber nur solche, deren Gegenwart man wünschte. Nun versieht man im Allgemeinen unter einer öffentlichen Versammlnng eine solche, bei welcher Jedermann schweigend zuhören kann und so viele Zuhörer zugelassen werden, wie der Raum es gestattet. Die Oeffentlichkeit ist