Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 17 (1884)
- Issue
- Heft 9 (28.2.1884)
- Article
- Winke für die religiöse Erziehung
- Date
- 1884-02-28
- Page
- 129 (sequence 1)
- Language
- German
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Hannover, den 2. -Adar 5011 28. Jycbrimt 1881. MM zur Fördmmg jüdisthei! Geistes und jüdischen Lebens in Hans, Gemeinde und Schule. i'epiwii’f von Snmfoii!)!ciphacl Hllsch, Jiaßfnurr 11. Jsracfilifdirii AfiifiousjjrfcIMtift jit frniiKfnrl n. A. Neue Folge. - Zweiter Jahrgang. Herausgegeben unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genossen non Lsttilc Kirsch. Diese Wochenschrift erscheint jeden Donnerstag mindestens 2 Bogen stark. — Abonnementspreis bei allen B ostanstalten nnd Bnchhnndlnugen 2 .if, r»ü ׳.Z für das Vierteljahr. Der Buchhandel verkehrt durch die He 1שinrj'fdjc Berlagsbuchhaud. lnng ז1יי Hannover. — Dir (Spedition versendet auch direet und franko unter Streifband den Jahrgang für 12 oder 7 G»ulden österr. Währ, nach Deutschland und Oesterreich׳ für U <16. oder IS m׳. nach den Ländern des Weltpostvereins. — A ureigen tverden mit 2'»^ f. d. :;gespaltene Petit;cile oder deren Nauin berechnet. — Expedition׳. Hannover, Theodorstr. :"1. Jtthalts-Verzeichuifr von Nr. 0. MWinle für religiöse (Erziehung I. — Hirsch Oppenheimer. *,*"נ — Kollektivberichte ans Ungarn. — Bücherschau. — AuS der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts -Fortsetzung׳. — Kor responden;cn nnd ^Nachrichten: Hannover, Berlin, Frankfurt a. M., Dresden, Würzbnrg, Mannheim, Altona, Skur!, München, Wien, Wien, L;ölgn׳'׳n, Pest, Aus Mähren, Pest, Amsterdam, London, Petersburg, Tanger. -- David Haller -Fortsetzung'). — Inserate. pniic für die rcligiöfc Erstrljiiilg. 1. Wenn mich manche freundliche Kundgebungen 11id)t täuschen, so darf ich annchmen, daß die schlichten Betrachtungcn über die Frage: wie erziehen wir unsere Kinder? im porigen Jahrgänge dieser Zeitschrift hier und dort zum Nachdenken über dieses bcdelltsalnstc aller Probleme Anregung gegeben. Dem an mich zugleich herangctreteuen Wunsch nach einer Besprechung der religiösen Erziehung, glaube ich deshalb mich nicht eiltziehen zu sollen. Ich überschätze dabei meine .Kraft keineswegs; ich bin zu sehr non der Sch wierigkeit der vollständigen Lösung dieser Frage durchdrungen, als daß ich mir die tiefe Einsicht und die nmfasseilde Weishcit znschreiben könnte/welche dazu erforderlich wären, um bahnbrecherld 1111b maßgebend ans diesem Gebiete zu wirken. Unter den gegenwärtig obwaltenden Ber-! hältnisscn die religiöse Erziehnngsfrage gründlich lind! erschöpfend zu lösen, ist eine so große Leistung, daß j auch Männer, mit deren Wissen und.Erfahrung mich ־ zu messen eine Kühnheit wäre, daran scheitern können.! Ich bcscheidc mich nur einige Winke dazu geben zu i können, llach Maßgabe der eigenen Erfahrungen eines j Hausvaters, dem das Glück zu Thcil geworden, auf j die Resultate der von ihm geleiteten Erziehung auch j nacl) dieser Richtung nicht ganz unbefriedigt Hinblicken! zu dürfen. Es ist ja die Möglichkeit nicht auSge-! schlossen, daß die Letzteren in! ursächlichen Zusammen-; hange mit den Ideen stehen, welche mich geleitet, so ' daß auch vielleicht andere Eltern auf dem gleichen Wege! zu dem gleichen erfreulichen Resnltatatc gelangen könnten, j Wenn aber dieses auch mir in einen! einzigen Falle | geschehen sollte, ober wem! auch mir ein einziger Barer | sich durch die gegenwärtige Betrachtung veranlaßt fühlen \ sollte, über die Anssindnng eines geeigneten Weges zur Erreichung des gleichen Zieles ernstlichst nachzudcnken nnd ans anderer Bahn es erreichte, so würde ich mich reich belohnt wissen. Daß auch die sittliche Erziehung auf den! Grunde l der Neligion am sichersten znm Gedeihen gelange, wird j in den allerwcitestci! Kreisen zugestanden. Es giebt