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Jeschurun · 1868-04-01 · Heft 7-9 (April 1868) · p. 272

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 7-9 (April 1868)
Article
Vorgänge in Steinamanger
Date
1868-04-01
Page
272 (sequence 10)
Language
German
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Vorgänge in WMMMW. cm Ordneri der 2Vld bkrch fremde Rabbiner zügWt, ebenfMs ohne Widerrede anerkannt» daß ein Schächter lim Besitze einer Hatära (in einem Oite wo, ein Rabbiner funMj) Mthwendig ist. Sind dies nicht unerhörte Umstände? Und was nützt 'die Vertuschung ß der Person des Rabbiners da, wo der Schluß Über dessen Würdig-!! keit aus den genannten Objekten auf flacher Hand 'liegt? Und wenn nun alles dieses zugestanden Ist, verdient es nicht Himmelschreiende Ungerechtigkeit genannt zu werden, wenn man bei so < jämmerlicher Besetzung des ersten CultusamteS die Garantie zur p Beruhigung der in ihren Rechten anerkannten, verletzten religiösen | Gernüther verweigert? Man wollte zwar den dießbezüglichen billigen Wünschen der orthodoxen Partei mit dem entgrgengesteüten MÜnd-! lichen Versprechen begegnen, selbe Ms zu beherzigen; allein die ß wiederholten illegalen Vorgänge hierorts machten jedes Vertrauen; schwankend. Die tzesetzestreNe Partei wünscht einen aufrichtigen loyalen und dauerhafte« Frieden, UM jede etwa wieder auftauchenden Ursache zur Streitigkeiten Vorbeugen zu können, und will deßhalb eine schriftliche Vertragseinigung. Die standhafte Verweigerung derselben-trotz der selbstverständlichen Cvnseguenzen -aus -dem Zugestandenen, -konnte keine Beruhigung gewähren, verpflichtet uns vielmehr -zur besondcreu Vorsicht. Hvffen wir zu Gott, daß, sowie 'strcttsch derMinoritat die größte Sattsfaction verschafft wurde, dieselbe auch in-Betreff der andern Rücksichten ausreichende Beruhigung erlangen wird. So viel für j heute. | öit. I Nachbemerknng der Rebäktion. Wir Haben den vorstehenven Bericht in Extenso zu veröffeMichen nicht angestanden, weil eine Einsicht in diese und ähnliche Vorgänge/ wie wir hoffen, endlich der Nkberzengung immer mehr' Eingang bahnen dürfte, daß es

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