Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1867-1868)
- Issue
- Heft 2 (November 1867)
- Article
- Skizzen zu einer Geschichte der Juden in Köln
- Date
- 1867-11-01
- Page
- 60 (sequence 18)
- Language
- German
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״60 Skizzen zu einer Geschichte der Juden in Köln. und Rondvrf׳ wohnenden Mitgliederder - Synagogen-Gemeinde Köln - zu dem Gehalte des bei dem jüdischen Consistorium zu Erefeld auf Lebenszeit angcstellten Ober-Rabbiners Bodcnheimer, sowie zu der Pensionder Wittwe des frühcrwdortigen Ober-Rabbiners llllmann auch: ferner betzutrageu. Dasselbe gilt von den sonstigen, bis zur vollständigen Auflösung der jüdischen Consistorien zu Bonn und Ereseid noch erwachsenden nothwendigen Verwaltungskosten. Die Höheder von den betreffenden Mitgliedern der Synagogen-Gemeinde Köln zu den vorerwähnten-Zahlungen zu leistenden Beiträge wird durch den Ober-Präsidenten der Rheinprovinz bestimmt.- Die Gemeinde-Elementarschule, welche seit dem Jahre 1848 von der städtischen Behörde׳ einen Zuschuß erhält (zur Zeit 1500 Thaler jährlich), aber bis heute noch nicht als eine öffentliche anerkannt ist, zählt gegenwärtig 220 schulpflichtige Kinder und stehti unter der Leitung des--Rabbiners und der Schul-Cvmmission. Den! Unterricht an derselben ertheilcn drei Lehrer: Lob, Hermanns und Frank, eine Lehrerin Fr. Mayer und zwei Fachlehrer. Außerdem besuchen circa 300 Knaben und Mädchen die Kvnigl. Gymnasien, die-städtischen Realschulen, die israelitische höhere Töchterschule der Fräulein Lcvie, das Handels-Institut des Herrn Jsaac Ochs die -! תלמוד חורת Schule des Herrn Wölf und andere christliche öffentliche und P'rivat-Lehr-Anstalten- Am 1. Mai 1857 wurde von dem - damalige« Vorstande und deren Vorsitzenden Jsaac Kaufmann und Philipp Polwitz der Rabinner in Bayreuth Hr. Israel Schwarz zum Rabbiner der Kölner Synagogen-Gemeinde berufen. In demselben Jahre, Dienstag den 30 Juni, am achten Thamus 5617, wurde der Grundstein zur neuen Synagoge gelegt, welche der Herr Geheim-Commerzienrath Abraham Oppenheim auf seine Kosten an der Stelle der alten erbauen ließ. Der Geheime Regierungs- und Baurath Ernst Friedrich Zwirner entwarf den Plan zum Baue, seine Ausführung wurde dem Baumeister Anton Veder übertragen. Am 29.-August 1861 (23. Elul 5621) fand unter Bctheiligung der Königlichen und städtischen Be- Hörden -die feierliche Einweihung des erhabenen Gotteshauses Statt, wtlchesnals: monumentale Zierde nicht-:nur der Stadt sondern der