Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1866-1867)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1867)
- Article
- Die fünf Megilloth [Rezension]
- Date
- 1867-02-01
- Page
- 160 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Mt ׳füttf 1׳ Standpunkte Ws Dichgültig erschienhäufig Etklärüngeti/ MHenen dir jüdische MeWe übereinstiMMt- WM ohne -Zweifel der Äüter-- Weisung zuzuschreiben ist, die ihm HM jüdischer Seite'wurde. EchaL/ 14 wird dem Worte 1גל im Sinne des s. לכיח״י hinzugcfügt- und befindet sich in Bezug auf die Worte ^להשיב שבלת eine doppelte Uebersetzung, da dieser Ausdruck zuerst im Sinne des oben erwähnten Targumdurch דתתוכץ und dann im Sinne der Septuaginta durch ואהפך שכיתפי wiedrrgegeben wird. Der 16. V. desselben Ka- Pitclswird wahrscheinlich wegen der alphabetischen Ordnung erst nach dem 17. übersetzt. Kap. 4 V. 9 begegnen wir einer Abweichung vom Originale, in Bezug auf die der Commentator zugibt, dieselbe nicht aus dem Texte erklären zu könne», da die Wsrtö מתנובות שדי durch ושדין בחקלא wicdergegeben werden. Esther 1, 1 werden die Worte הוא אחשורוש durch הו ברה דאחשירש wicdergegeben und befindet sich statt der im Texte auSgesprochenen Zahl der Landschaften die Zahl 120, während Kap. 8 V. 9 und Kap. 9 V. 30 in der Peschito die Zahl des Textes nicht geändert wird. Im letzten Verse des 8. Kap. wird das Wort מחיהדים durch מתחוהין wicdergegeben. Im 9. Kap. werden im 1. V. die Worte ביום אשר שכרו איבי היהודים לשלוט בהת nur durch לבעל דבביהון wiedcrgegeben, wird der 17, V. in 2 Verse gethetlt ufid fehlt der 18. V. Dem ModnS, in dem der Vers, die syrischen Charaktere der Peschito in hebräische transskribtrte, gebührt im Hinblicke aus die in der Vorrede erwähnten Rücksichten volle Zustimmung. Mehrfaches Interesse bietet auch der bisher ganz unbekannte in der vorliegenden Schrift unter dem Titel פירוש המקרא zum ersten Male edirte Kommentar zü den fünf Megilloth, der sich in einem Pentateuch-Codex der k. k. Universitätsbibliothek zu Prag befindet. Dieses Manuskript gehörte, wie von deM Herausgeber erutrt wurde, der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Eg er, in deren Besitz es sich noch vor 465 Zähren befand; bei der 1430 von Kaiser Sigismünd anbcfohlenen Vertreibung jcnei Gemeinde grrieth dieses Manuskript in die Hände der Jesuitenvon deNcn es in die erwähnte Biblisthek kam« Der unbekannte Verf. des Kommentars, (der von Kohclet