Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1866-1867)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1867)
- Article
- Die fünfzehn altjüdischen "Aufwärts"-Lieder
- Date
- 1867-01-01
- Page
- 116 (sequence 4)
- Language
- German
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116 Die fünfzehn altjüdischcn ״Aufwcirts"-Licber. tigkcit, mit seinen besten persönlichen Leistungen unter Gottes Beistand erworben, und dies Bewußtsein, der Stempel seiner eige- »en, mit Gottes Segen vermählten Kraft, den Alles trägt, verleiht jedem Körnlein Dascinsbesriedigung und Wohlbehagen, daö er den theuren Seinen zu gewähren vermag, einen beglückenden Reiz, der vergebens ans anderm Wege erstrebt wird. Es ist das Beglückende der Arbeit in weitem Sinne gegenüber dem mühelos das Dasein versorgenden und schmückenden Capital. Ein mühelos versorgtes Dasein muß sich außerordentliche Freuden erkaufen. Dem durch Arbeit gewonnenen Leben ist die Freude in Stunden des gewöhnlichsten Tages gestreut. ״Genießest du die Mühe deiner Hände, dann schreitest du immer zum Glück und Gutes ist dein!" Es ist aber unserem Liede das Weib גפן, der edelste Baum, edel durch seine Frucht, ״die Gott und Menschen erfreut," und es blüht ׳רכות׳ הכית:), tut ״innersten Innern des Hauses". Des jüdischen Weibes Köuigthuut und Paradies ist das Haus. Und es sind die Kinder ״ שתילי זתיםSetzlinge" jenes Baumes ewig ״frischer Schöne", dessen Frucht sind ״Kinder des Lichts und der Weihe", und sitzen ״rings um der Eltern Tisch", sie sind die liebste Umgebung der Eltern, blühen auf unter dem Blicke des Vaters und der Mutter, sind nicht der Pflege und Gesellschaft von Miethlingen überwiesen — 4. ״ ,הנה כי קsiche wenn es so ist," wenn unter dem züchtigen Walten des Weibes Kinder in hoffnungsvoller Jugendfrische um den Tisch ihm erblühen, und dem ״Mühen seiner Hände" die Ernährung dieser Theuern gelingt, dann fühlt sich ״gesegnet der Mann, der Gott fürchtet", dann hat ihm Gott sein Hoffen und Wünschen gekrönt", und er spricht mit dem ersten Vater des jüdischen Hauses: קטנחי-מכל ״ ,החסדים ומכל האמת אשר עשית אח עברךich bin zu klein allen den Wohlthatcn und aller der Treue gegenüber, die du deinem Diener erwiesen", Worte deS Mannes, der mit seinem Namen uns das dienend und arbeitend gewonnene Familicnglück als Ideal eines jübischen Mannes vererbt — 5. Aber es ist der Segen und das Glück eines gvttesfürchtigen jüdischen Mannes, und der gotteSfürchtige jüdische Mann fühlt sich und sein Haus nicht als Mittelpunkt und Umkreis seines Stre-