Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1866-1867)
- Issue
- Heft 2 (November 1866)
- Article
- Die fünfzehn altjüdischen "Aufwärts"-Lieder
- Date
- 1866-11-01
- Page
- 41 (sequence 9)
- Language
- German
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6, Das Galuth-Zion. 41 größer und immer heiliger die Gottcserkenntniß und damit das Gottes-Reich auf Erden werde", vor dessen Morgenröthe die, die Völker selbst wie Israel verderbenden Geister der Nacht und des Wahnes fliehen. ״Die Falle bricht — und sie sind frei!" ״Ihr Beistand wohnte in dem Namen: Gott, der Himmel und Erde gestaltet", in der Erkenntniß und der Zuversicht, mit weicher d c r Name die jüdische Brust, als der Name Dessen erfüllt, der ihr nicht nur der verweltliche Schöpfer, sondern Der ist, der noch Himmel und Erde gestaltet und jeden Pendelschlag der Zeiten regiert — Dieser Zuversicht leiht das folgende Lied: 6. Das Galuth-Zion. Fs. CXXV. Worte, und singt: wie durch den GotteSschuh, der das jüdische Volk zu allen Zeiten so sichtbar begleitete, dieses Wandrrvolk, nach dem Untergänge feines Tempels, selbst der lebendige ZionSberg geworden, der die Gegenwart Gottes ans Erden verherrlicht und den Sieg des Guten, allen Guten verkündet. Die auf Gott vertrauen, sind wie Zions Berg, Der nimmer wankt, der ewig bleibt. Jerusalem hat Berge um sich, Gott aber ist rings um sein Volk von jetzt auf ewig. Denn nimmer gewinnt der Bosheit Seepter Ruhe Ans dem Loose der 'Gerechten, Darum brauchen die Gerechten nicht selbst Hand zu legen an die Gewalt. Den Guten, Gott, gicb Gnies, Und denen, die gerad' bleiben in ihren! Herzen. Die aber ihre Krumme immer weiter abwärts von dem Geraden ziehen, Die lasse Gott gehen mit den Vollbringern der Gewalt, — Friede über Israel!