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Jeschurun · 1866-04-01 · Heft 7 (April 1866) · p. 232

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1865-1866)
Issue
Heft 7 (April 1866)
Article
Risse
Date
1866-04-01
Page
232 (sequence 1)
Language
German
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« r r r e. Von S .. . (Fortsetzung.) . Das Mittagsmahl war vorüber, die Knaben hatten sich zur Schule begeben, Rosa und Friedheim sich in ihre Zimmer zurückgezogen, Früu Schwarz befand sich daher allein mit ihrem ältesten Sohne, und nahm eine Stickerei zur Hand; Philipp zündete eine Cigarre an, und warf sich auf's Canapee. Er arbeitete als Volontär in einem befreundeten Geschäftshause, und durfte sich daher vorzüglich in Abwesenheit feines Vaters manche Unpünktlichfeit erlauben. ״Schade um Rosa" begann er, während er blaue Dampfwolken aufwirbeln ließ, ״man merkt es ihr gar zu sehr an, daß sie von einer bigotten alten Frau erzogen worden ist." ״Was hast Du gegen Rosa? sie gilt doch allgemein als eines der schönsten liebenswürdigsten Mädchen der Stadt." ״Schön, nun ja schön muß sie wohl sein, denn die Leute sagen es ja, aber wie man sie liebenswürdig finden kann das begreife ich nicht. Ich glaube, wir haben uns alle weit behaglicher gefühlt, als sie noch bei der Großmutter war." ״Wie du nur so reden kannst; ich begreife nicht was Rosa Dir gethan hat." ״Gethan hat sie mir nichts, aber in alles muß sie sich

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