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Jeschurun · 1865-03-01 · Heft 6 (März 1865) · p. 174

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 6 (März 1865)
Article
Beiträge zum Verständnis der ersten Blätter des Pentateuch
Date
1865-03-01
Page
174 (sequence 2)
Language
German
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Beitrüge zum Verständnis! der 174 also zu ihr sich wie unser Himmel sich zu unserer Erde verhält, und über diesem Himmel der Himmel dann: cm Allein das Schöpfungswort der göttlichen Lehre kündigt sich uns, wie wir das bereits angedeutet, nicht als eine Offenbarung Dessen an, das gchcimnißvoll jenseits unseres irdischen Gesichtskreises liegt, sondern schreitet rasch von dem Einen großen Satze, daß das Welt-All, - שמים ואר, von Gott erschaffen worden, in das Gebiet unserer Erdwelt ein, um auch dort uns weniger zu sagen: wie dort Alles entstanden, sondern: daß Alles, die ganze Erden-Mannigfaltigkeit mit ihren Gegensätzen und der sie alle beherrschenden Ordnung von Gott, ihrem Schöpfer, gebildet, geschieden, gesetzt und geordnet sei. Unsere gegenwärtige Erdwelt, sn der wir leben und unsere hiniedige Aufgabe zu lösen haben, uns aus Gott denken und begreifen zu lehren, das ist sichtlich der!Zweck der ganzen Schöpfungsgeschichte. Und so dürften wir die מים אשר מעל לרקיע ebenfalls in dem Gesichtskreis unserer Erd- Welt zu suchen haben, Himmel und Erde, Licht und Finsterniß, Tag und Nacht, das waren die Gegensätze, die uns der erste Tag als von Gott geschaffen und geordnet wies. Wir werden auf einen netzen Gegensatz hingewiesen: aus Wasser unten und Wasser oben. Wasser unten: die in ihrer jetzigen, den Continent nmspnhlenden und durchbrechenden Gcschiedenheit nicht nur die Physische Entwikkelung, sondern als Flüsse und Ströme und Meere Völker trennend und bindend, vorzugsweise die geschichtliche Entwickelung der Menschen-Völker auf Erden begründen und beherrschen — und Wasser von oben: die ausschließlich der physischen Förderung aller Erdwe-, sen angehören. Bevor Gott, so lehrt uns sein Wort, Continent und Wasser schied und so der Erde das zu jeder irdischen Entwickelung unentbehrliche auflösende Element, ׳!) מיםad. מיי verwandt mit מקק ,מכך ,מגג,) entzog, hob er Wasser empor, wölbte allseitig über die Erde das uns sichtbare Himmelsgewölbe רקיע, zu dem auf fortan die Erde ihre Dünste sendet, die als Wolken das Wasser trinken und es aus der Höhe der dürstenden Erde und ihren durstenden Geschöpfen spenden. Wie das Licht zuerst allverbreitet die Erde durchdräng und dann erst an Lichtträger gebunden von dem Himmelsgewölbe herab der Erde znstrahlt, so wird auch das Wasser der Erde genommen um nach) Bedürfniß fortan aus der Höhe wie.

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