Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1864-1865)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1865)
- Article
- Hiob und Jesajas
- Date
- 1865-01-01
- Page
- 128 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2932754-2932947-2932952-2949162--09320-2949211- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
W Aesajtz?. ihre letzte Muyde;. Märt den Mächten ihr nahes Ende, bestimmt einen Tag für die Götzen, für die hohen Thürme, für die Schiffe von TarsuS und für alle Cedern Libanons und alle Etchen von Basan. Er steht auf der Schwelle der Civiltsation und weigert sich hinetnzutreten. ES tönt wie eine Stimme aus der Wüste zu den Menschenmassen die für die Sandsteppen, für das Gestrüpp, und den Wüstenwind die Stelle der Städte in Anspruch nimmt, Weil eS ungerecht ist, weil der Tyrann und der Sklave, der Ehrgeiz und die Schande überall sind wo sich feste Mauern finden; weil da das Böse wohnt das dem Menschen eingefleischt ist, weil in der Wüste nur das Thier, in der Stadt das Ungeheuer wohnt, WaS Zesatas seiner Zeit verwirft, der Götzendienst, die MSschwetfupg, die Prostitution, die Unwissenheit besteht noch heute. Zesatas ist dex ewige Zeitgenosse der Laster die fich zu Dienern, und der Perbrechen die sich zu Königen aufwerfen.