Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1864-1865)
- Issue
- Heft 2 (November 1864)
- Article
- Höchstwichtiger Aufruf an alle meine Glaubensgenossen
- Date
- 1864-11-01
- Page
- 60 (sequence 5)
- Language
- German
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GO Höchstwichtiger Aufruf an alle meine Glaubensgenossen. lassen, als eine reiche Spende niedergelegt auf den Altar dieser gottvollen Seelenerrettung j Wie kann der Einzelne wenn ihm der Allgütige in seinen Geschäften beisteht und ihn in seinen Unternehmnngen segnet, würdiger מעשר geben, als durch Abführung desselben für diese hochheilige Mission. ES ist wohl Niemand so gestellt, daß er keine diesbezügliche Pflichten gegen nahe Verwandte hat; wohl wird jedem in seiner engeren Gemeinde Noth und Elend tagtäglich vor Augen geführt, wohl hat jeder Jehudi hochwichtige Pflichten gegen das ארק הקדשה und dessen Bewohner; und bietet ja auch meine Wenigkeit in Verbindung mit vielen Andern seit einer Reihe von Jahren zur Forderung des Bauunternehmens daselbst alles Mögliche auf. Allein nur nicht verzagen; und wenn für ganz secundäre Interessen eine ZerstüSelung der מצות ערקה und eine Schmälerung aller genannten unabweislichen Pflichten allerdings sehr verhängntßvoll und daher nachdrücklichst zurückzuweisen ist, so liegt uns hier eine gebieterische Aufgabe vor, welche keinen Jehudi ruhig schlafen lassen darf. Verzaget nicht, meine Brüder! Das alte jüdische Sprichwort ״was man will kann man" wird sich auch hier bestätigen; das jüdische Herz ist elastisch, die jüdischen Gaben auch sic haben sich immer nach den Bedürfnissen dehnen können und sie werden es דעה auch jetzt; עשר בשביל שההעשר ist wahrlich kein leeres Wort. Die Geschichte der jüdischen Wohlthätigkeit dokumcntirt dieses. Daher meine theucrn Brüder unserer zweimalhunderttausend armen und verlassenen Brüder; schaffet Rath, thut euch zusammen, machet Vorschläge, aber schnell, denn die Noth drängt, die Frage ist brennend. Nur weil letzteres so sehr der Fall ist, habe ich meine Scheu überwunden als בשם אלקי ישראל hiermit vor die Oeffentlichkeit zu treten, was ich aber nur in der sichern Hoffnung thue, daß recht bald ein anderer oder mehrere andere, welche von größerem organisatorischen Talent als ich, und die nicht so sehr wie ich den ganzen Tag Andern angehören, die Angelegenheit viel besser und zweckdienlicher in die Hände nehmen. Ich schließe, indem ich meinen unmaßgeblichen Vorschlag mache. Dieser besteht darin, daß: I. überall Comite'src. organisirt werden, welche die ständigen Beiträge, Spenden re. entgegennehmen. Diese Beiträge haben in Geld zu bestehen; die Spenden sowohl hierin als in PN סדורים ספרי thcils mit, theils ohne שולחן ערוך ,תלמיד בבלי ,משניות ,מפדשים (die drei letztern im