Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 12 (September 1863)
- Article
- Elul
- Date
- 1863-09-01
- Page
- 536 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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536 Einleitung zum JesataS. ZesaiaS und seine Welt. Völkergericht angebrochen׳ und der Fluch der Verkennung des absoluten Werthes des Sittengesetzes in nsi nnsi nns sSieheS.196^ sich bemerkbar gemacht, und weder im Innern, noch in der Natur noch in der Gesellschaft der ״Erdbewohner" einen Halt mehr zu finden weiß, ״an jenem Tage wird Gott über das Heer der Höhe in der Höhe und über die Könige der Erde auf Erdest gebieten, sie werden wie Gefangene an die Grube gesammelt und bei dem Kerker geschlossen und erst nach vielen Tagen wieder bedacht. Me Naiurgewalie» au» der Höhe und die socialen Mächte auf Erden, die, durch die Verirrung der Völker ihrer reinen Bestimmung, Mittel und Vermittler des absoluten SittcngesetzeS zu sein, verlustig gegangen, und sich selbst als Selbstzweck setzten und gesetzt wurden, werden zeitweilig außer Einfluß gesetzt — der Kerker droht zu ihren Füßen — bis sie erst nach langer Zeit — nachdem das Sitteiigesctz durchgreifend zur Herrschaft gelangt — ihrer wahren Geltung und ihrer reinen Bestimmung wieder gegeben werdend Es erbleichet der Mond, es erröthet die Sonne, denn 'ד' צבאו hat in Zion und Jerusalem die Herrschaft angetreten Ulld Seinen ,,Alten" — heben den Lehrern Seines Gesetzes h— ist fortan die Herrlichkeit bestimmt." ״Gott, mein Gott bist du, dich erhebe ich, deinen Namen bekenne ich, denn du hast Wunder vollbracht, Beschlüsse aus Zettenferne haben sich als treue, haben sich als feste Stütze bewährt.׳ Denn du hast von der Stadt dem Schutt gegeben, feste Burg der Trümmer; ist aber einmal der Fremden Palast aus der Stadt geschwunden wird er nimmer erbaust Darum verehren dich die mächtigsten Völker, die' Bürg der gewaltigsten Völker fürDen dich, denn du bist Schütz dem Schwachen, Schutz dem Armen gewesen ln seiner Roth, warst Schütz vor Strömung, Schatten vor Hitze wenn der Geist des Gewaltigen wie Mauer anpraüendcr Guß sich gebährdet. Wie Dürre in Wüstenei pflegst dü sonst wohl der Fremde» Uebermuth zu beugen- Dürre aber bei Wolkenschatten tönt jetzt das Lied der Gewaltigen. sWenn du sonst über ein Volk ein Verhängniß sendelest, war es wie Dürre in Wüste, es war der von dir geleitete natürliche Lauf der Dinge, sie gingen unter wenn sie alle Saft «nd Kraft der׳ Selbständigkeit «illgebüßt. Dürre bet Wolkenschatten lautet aber das Verhängniß jenes einstigen Gerichte«. Die Bedingungen zur Fortsetzung der Gewalt sind noch da, und sie bricht un« ter einem höhern Verhängniß zusammen.^ Es bereitet Hott allen Völkern an diesem Berge einen Trunk von Oele», einen Trunk von Hefen, die Oele sind durch und durch markige Oele, die Hefen sind reine