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Jeschurun · 1863-09-01 · Heft 12 (September 1863) · p. 535

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1862-1863)
Issue
Heft 12 (September 1863)
Article
Elul
Date
1863-09-01
Page
535 (sequence 9)
Language
German
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XII. Dir Wischt Welt. Dir Gylla. 535 brechen ward ihm Leid. Es ließ Bösewichter sein Grab werden und Reiche durch seine tausendfältigen Tode reich, und es hatte doch kein Unrecht gethan und kein Lug war in seinem Mund! Gott aber hatte seinen Zweck in seiner schmerzreichen Erniedrigung: wenn seine Seele sich zum Opfer hingiebt, soll cs reiche Saat gewinnen, Zeiten durchdauern und Gottes Zweck durch seine Hand gelingen. Durch alle Mühsal, die eS duldet, wird es Einsicht und Befriedigung gewinneu, wird mit seiner Erkcnntniß daS Gerechte rechtfertigen, wird mein Diener an die Menge und darum geduldig ihre Vergehen tragen. Darum gebe ich ihm auch Antheil an der Menge und Mächtige fallen ihm zur Beute, weil eS sich dem Tode preisgab, sich zu Verbrcchern zählen ließ, und es hatte doch die Verirrung der Menge zu tragen und tritt jetzt betend für die Verbrecher ein!" — , < Daß aber bet diesem Erwachen des Bewußtseins seiner Bedentung in den Anschauungen der Völker, Israel nicht mehr daS Allzerstreute bleiben, daß es vielmehr in seinem ureignen Lande Hey Staat des Gpttesgesetzes und der Gottesherrschaft verwirklichen, und wie dies gleich im 2. Kap. ausgesprochen — von der Hohe seines GesetzesheiligthumS aus die Mission zur Regeyerirnng der Volker, erfüllen, ja, daß Fürsten und Völker Israel selbst dorthin geleiten, und die Wiedereinsetzung des Gottesvolkes in den Gottesbodcn, daö Sühnopfer der Völker für die Vergangenheit und das erste Weihopser ihrer Gotteshuldigung sein werde, das spricht sich ebenfalls in den Verkündungen Jesaias unzweideutig aus. ״An jenem Tage wird Gott zum zwettenmale seine Allmacht zeigen^, heißt eS f1״lj dyn Rest seines Volkes zu eigen zu nehmen, daS voy Aschur und Egypten, von Pathras und Kusch, von Elam und Schinear, von Chemath und den Eilanden deS Meeres übrig sein wird und erhebt ein Panier den Völkern und nimmt die Verstoßenen Israels M ,eh« StLmmep wieder auf und sammelt die Zerstreuten Juda's von den vier Enden der Erde—" ״In jener Zeit" heißt es [18 ״] wird Gott als Huldigungsgeschenk gebracht werden das bis dahin hin und her gezogene und gerupfte Volk, und eben von dem Volke, das von seinem bloßen Dasein an gefürchtet ward, das Volk, dessen Land Bölkerströme verheert, hinauf zu der Stätte deS göttlichen NamenS zum Berge Zion!" ״An jenem Tage" [24 ״] nachdem das

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