Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 11 (August 1863)
- Article
- Aw
- Date
- 1863-08-01
- Page
- 488 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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488 Einleitung zum Jesalas. Zcsalas und seine Weltden Ereignisse zeigen es im hellsten Lichte, daß nur so lange es ein einsichtsloses Volk ist sein Schöpfer ihm kein Erbarmen, nur so lange sein Bildner ihm keine Gnade schenkt. An jenem Tage aber wird Gott von des Stromes Strudel bis zu Egyptens Strom schlagen, und ihr, Israels Söhne, werdet gesammelt um wieder eine einige Einheit zu bilden. Der große Schofarruf wird dann ertönen und es kommen die im Lande Aschur verlorenen und die im Lande Mtzrajim verwiesenen und beugen sich vor Gott auf dem heiligen Berge in Jerusalem. ״Soll denn Alles in einem Tage geschehen?" ruft daher Jesaias s28 ״] den Ungeduldigen im Galuth zu, ״lasset doch erst den Pflüger pflügen damit er säen könne, lasset ihn doch erst öffnen und und kalken seinen Acker. Und wenn er dann die Fläche wieder geebnet dann streut er Kümmel und Düll wirft er, Waizcn aber setzt er in gezogene Reihe, Gerste, an voraus bezeichnete Stelle und Spelt an abgegränztcn Raum, so erzieht erst Gottes Zucht zum Rechte den, den sein Gott belehren will! Denn nicht Kümmel wird mit scharfer Drcschwalze gedroschen, nicht über Dill des Wagens Rad getrieben, nur mit dem Stabe wird Kümmel geklopft und Dill mit dem Stekken. Was aber Brod werden soll wird zermalmt! Denn nicht endlos dresche ich wie man es dreschen möchte. Sein sind die Gespannelenkcr, Er zermalmt es nicht. Auch dies sdtese Pflüg- und Dreschzetti ist von Gott צבאו׳ ergangen, er hat sie wundervoll berathen, hat sie noch größer ausgeführt!