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Jeschurun · 1863-07-01 · Heft 10 (Juli 1863) · p. 446

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1862-1863)
Issue
Heft 10 (Juli 1863)
Article
Thamus
Date
1863-07-01
Page
446 (sequence 10)
Language
German
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446 Einlttlung jum Sefaiaä. ScfsiaS und seine Welt. das Verschlungenste ebnen, eherne Pforten werde ich sprengen und eiserne Riegel Ich brechen und werde dir Schätze der Dunkelheit, das geheimst Verborgene geben, damit du es wissest, daß Ich, Gott, es bin, der ich als Gott Israels dich mit deinem Namen berufe. Um meines Dieners Jakob, um meines Erwählten Israels willen berief ich dich mit deinem Namen, bezetchnete ich dich als du noch nichts von mir wußtest, Ich, Gott und sonst Nichts, außer mir kein Gott, Ich gürte dich da du noch nichts von mir wußtest, damit man von Sonncn-Aufgang bis zu ihrem Untergang es wisse, daß ohne mich nichts geschieht, Ich, Gott, und sonst Nichts. Der Licht bildet und Finsterniß schafft, Frieden gestaltet und Unglück schafft, Ich, Gott, gestalte dieses Alle! Triefet Himmel von Oben, lasset Wolken das Recht herniederrteseln, daß die Erde ihren Schooß öffne, Himmel und Erde Heil befruchten und Pflichttreue das Alles zum Gedeihen bringe — so habe Ich, Gott dies geschaffen. Weh' darum wer mit seinem Schöpfer streitet, Scherbe wie alle andern Scherben des irdischen Bodens! Soll auch der Thon zu seinem Bildner sprechen: was thust du, dein Werk hat keine Hand? Weh', wer zum Vater spricht: was zeugst du, zum Weibe was willst du kreißen! So hat Gott, der Heilige Israels und sein Bildner gesprochen: Die kommenden Ereignisse kann man nur mir abfrageu und über meine Kinder, über das Werk meiner Hände wollt ihr mir Befehle ertheilen? Ich, der ^ch die Erde gestaltet und den Menschen aus ihr geschaffen, Ich, dessen Hände die Himmel genetget und der ich deren ganzes Heer befehlige, Ich habe ihn in Gerechtigkeit geweckt und ebene alle seine Wege, er wird meine Stadt erbauen und meine Vertriebenen freilassen, nicht für Ersatz und nicht für Bestechung spricht, '!ד׳ צ 47״] ■ י] — — — Da kniet Bel [in Babel], da kauert Nebo, ihre Götter ,wurden dem Thier und dem Viche zur Beute! Von euch Getragene sollte» tragen, die Last lastet ihr den Müden auf; darum kaüern sie und knien sie zusammen und können die Last nicht retten, müßten sie doch selbst in die Gefangenschaft wandern! Ihr aber, Haus Jakob, Hort aus mich, und aller Rest des Hauses Jsraels! Seid ihr die Beladenen von Mutterschooße, so seid ihr auch die Getragenen vom Muttcrleibe an, und bis in.euer Alter bleibe ich derselbe und werde bis ins Greisenaltcr tragen; was ich geschafscn, das trage ich auch, und ich trage die schwerste Last und trage sie glücklich durch! — --Gedenket daran und ermannet euch,

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