Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1862-11-01 · Heft 2 (November 1862) · p. 61

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1862-1863)
Issue
Heft 2 (November 1862)
Article
Cheschwan
Date
1862-11-01
Page
61 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2932754-2932919-2932922-2947376--07818-2947406
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Iesaia- und feine Welt II. 61 letzte Geschlecht wird zum Hause Jakob, das ihnen lehrend und mahnend wie der Priester dem Volke vorangehe» sost, also sprechen: :: ״Haus Jakob! Geht, wir wollen mit im Lichte Gottes wandein! Den» du hast dein Volk verlassen, Haus Jakob! Sie wurden voll von Morgenlandswahn, wurden Wolkenbcfrager wie Philister und mußten sich an Erzeugnissen der Fremden genügen. Und wie da seine Erde sich füllte mit Silber, und Gold und kein Ende war seinen Schätzen, und wie da seine Erde sich füllte mit Nossen und kein Ende war seinen Wagen, so füllte seine Erde sich mit Göttern, seinem Händewerk beugten sie sich, dem, was Seine Finger gebildet. Die Menschheit sank, der Mann erniedrigte sich und du — hättest cS ihnen nicht Nachsehen sollen! Jetzt gilts in Fels zu flüchten, in Staub sich zu verkriechen vor dem Angstanblick Gottes und vor der Majestät seiner Hoheit. Der Menschheit Hochmuth-Augen sind gesenkt, der Männer Hohe gebeugt und Gott allein steht hoch an jenem Tage. Denn Gottes ist ein Tag über alles sich reckende Hohe und über alles sich erhebende Niedere, über alle hohen und sich erhebenden Ltbanonscedern und über alle Baschans-Eichen, über alle hohen Berge und alle sich erhebenden Hügel, über jede hohe Burg und über jede feste Mauer, über alle Tharsisschiffe und über alle Lustgebilde; es sinkt der Hochmuth der Menschen, es wird nieder die Hoheit der Männer und Gott allein ist hoch an jenem Tage. Und die Götter läßt die Vernichtung schwinden. Dann flüchtet man in die Höhlen der Felsen und in die Klüfte des Staubes vor dem Angstanblick Gottes und vor der Majestät seiner Hoheit, wenn Er aussteht die Erde zu meistern. An jenem Tage wirft der Mensch die Götzen seines Silbers und die Götzen seines Goldes weg, die ihn dahin gebracht, daß er sich vor den Fruchtgräben und Maulwürfen gebeugt! Er wirst sie weg, um in die Kluft der Felsen und in die Gänge des Gesteins zu flüchten vor dem Angstanblick Gottes und vor der Majestät seiner Hoheit, wenn Er aufsteht die Erde zu meistern." (2 ״.) Also erst an jenem Tage, wenn alle Stützen der Macht und Gewalt, die Arbeit von Jahrtausenden, in welche bis dahin wahn-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.