Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 7 (1860-1861)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1861)
- Article
- Deutschland : Frankfurt a. M. [Nachricht]
- Date
- 1861-05-01
- Page
- 446 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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446 Als ich mir das Terrain unlängst besah, erblickte ich Aehnltches nur auf einem mitten nebenseitig eingekeiltem Fleck, der einem Türken gehören soll. Die Erwerbung dieses Fleckes muß Aufgabe der Zukunft sein. Man möge nur anfangen zu bauen — dann bietet er es schon selbst an. Daß die Wegräumung des Schuttes gerade 800 fl. kosten werde — läßt sich im Voraus nicht bestimmen. Unter 4—500 fl. wird es kaum thunlich und ausführbar sein. Vielleicht könnte man aus den unteren Schutt — eine Art U r schutt — bauen, wie dies schon Mehrere mit Erfolg thaten? Die nähere Untersuchung wird dies erweisen. Nur mögen die nöthigen Fonde unverzüglich hierher geschickt werden da sich im Febr., März gerade Kalk rc. am besten einkaufen läßt. Ich schreibe unter Einem an Herrn Hildesheimer in Eisenstadt. Genehmigen Sie, geehrteste Herren, die Versicherung meiner vollkommensten Achtung Ihr bereitwilligster v. Lenk, Consnl. An die HH. Holländer und Lehren in Amsterdam. (Abschrift Nr. 2.) Amsterdam, 28. Febr. 1861. Sr. Wohlgeboreu dem Herrn August Lenk von Wvlfsberg k. k. Oesterreichischer General-Consul in Jerusalem. Hochgeehrter Herr General-Consul! - Wir hatten die Ehre Ihre schätzbare Zuschrift vom 31. Jan. d I. zu empfangen und sagen Ihnen für Ihre uns darin ausgesprochenen wohlwollenden Gesinnungen unseren aufrichtigsten Dank. Es war uns ein wahres Vergnügen zu vernehmen, daß Sie die Mitgliedschaft des Comites für den Bau von Armen- und Pilgerwobnungen gerne annehmen; nicht wenig wird das fragliche Untcrnehmen durch Ihre uns so gütig zugesagte Mithülse gewinnen und indem Sie ein solches Werk der höchsten Humanität fördern halfen, erwerben Sie sich Zugleich den Anspruch auf den Dank vieler Hunderter unglücklicher Menschenbrüder. Wir sind Ihnen für die uns gütigst ertheilten Aufklärungen und Winke sehr verbunden, und da Sie die Einsendung von Geldern für nöthig erachten, so folgen wir gerne Ihrem Nathe und stellen Ihnen, in erster Linie zur Bestreituug der Kosten der Schuttwegräumung und weiter zum Ankauf von Kalk und Steinen u. s. w. wozu, wie Sie sagen, die jetzige Zeit