Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 7 (1860-1861)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1860)
- Article
- Kislew
- Date
- 1860-12-01
- Page
- 145 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Unsere Aufgabe. 3. לשמור Das Wische Bivouac. 145 war, sich in allen seinen Lebensbeziehungen mit opferfreudiger Hingebung den Anforderungen dieses göttlichen Gesetzes unterzuordnen, sich bet jedem Schritte freiwillig selbst zu beschränken, auf daß das göttliche Gesetz den Raum in seinem Leben gewinne, dessen es zu seiner von Gott gebotenen Entfaltung bedarf. Mit jedem Jssur derabbvnon, welchen das jüdische Volk bei sich heimisch machte und damit dessen unverbrüchliche Beachtung für aste seine Folgegeschlechter gelobte, legte es sein Glanbensbekenntniß ab, sprach es aus und.besiegelte es seine unerschütterliche, lebendige Ucberzeugung von der Göttlichkeit der Jssure deoraitha, denen es jeden Augenblick bereit war die Bequemlichkeit, Genüsse und Borthcile seines häuslichen und Gesammtlebens zum Opfer zu bringen. Diese Thekanoth und Geseroth waren ihm nicht Banden und Fesseln, דודים Freunde waren sie ihm, Freunde seiner Veredlung und seiner Erziehung zu seiner göttlichem Bestimmung, und es durfte in Wahrheit von sich sagen: ןחביבין עלי דברי דודים מייגה של תורה, כי טובים דודיך מיין denn erst aus der Hand dieser seiner ״Freunde" erhielt es die Gefäße, sich den ״Wein" des göttliche Gesetzes zu erhalten, erst durch sie ward der den freudigsten Lebensmut!) spendende Geist des göttlichen Gesetzes sein ewiges Erbe — Aber, wie ungeeignet, dieses Thema an der Spitze eines ״Kislew-Heftes zu besprechen! Kislews, dieses ״Makkabäer"-Monats, der doch das Gedächtniß ganz anderer Kämpfe und ganz anderer Siege in die Erinnerung bringen sollte, der doch in ein ganz anderes jüdisches ״Bivouac" ladet, als welches unter andern: auch gegen die Feinde eines Bassar be Chalaw oder einer Melacha De Oraitha auf das qui vire gestellt war! Meint Zhr? Wir meinen eben nicht. Vielmehr eben in diesem Maccabäer-Monat, der die jüdische Schläfe mit dem Lorbeer der »:!deren ״Schemirah" umwunden zeigt, der die jüdischen Helden ״den schönen Tod fürs Vaterland" — doch nein, so sprach man damals nicht, — den schönen Tod ״um Gottes Gesetz und die Satzungen der Voreltern" sterben sah, in diesem Monat des jüdischen Heldenruhms, eben in ihm und für ihn gedachten wir an diesen nach innen gekehrten jüdischen Heldenmuth zu erinner!!. Mehr als je wird von der jüdischen Presse, Kanzel und Dich-