Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1860)
- Article
- Ijar
- Date
- 1860-05-01
- Page
- 415 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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415 3i«• metngut Aller machte, — bas waren die Genien, die schon in den Ghettts walteten, als noch Alles ringsum der Unfreiheit und der Gewalt, der Barbarei und dem Blödsinn der Verkommenheit verfiel und die Freiheit und das Licht nur als Vorrecht weniger Auserwählten erscheinen ließ — und da hätten die Söhne der Ghettis nicht gottergeben ausharren, da hätte ihnen nicht die Nacht selbst, die ihre Dränger begrub, Bürge dafür sein sollen: diese Nacht dauert nicht ewig, in ihr bestraft sich das Unrecht selbst, das irgendwo das Licht des Rechts und der Humanität verloscht, das irgendwo das Recht des Rechts und der Humanität verleugnet, das irgendwo Gewalt und Un- Menschlichkeit zum Gesetz erhebt. Es ist die Stimme Gottes, die im socialen, die Stimme Gottes, die im kirchlichen Leben der Völker Seine Vergeltung übende Hand fühlen läßt, und diese Stimme wird endlich gehört werden, wird immer lauter und lauter sich Gehör schaffen, wird endlich zu ihrer eigenen Erlösung die Völker dem Geiste des Rechts und der Humanität unter der Herrschaft des Einen Einzigen das Scepter ausnahmlos in die Hand geben lassen, dem Geiste des Rechts und der Humanität, der daun alle und somit auch die Fesseln der Ghettiskinder bricht — Gottes wird die Erde wieder — ובפר אדמתו עמו und das fr eige wordene Gottesvolk wird die Gottes, erde sühnen. — —