Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 7 (April 1860)
- Article
- Nissan
- Date
- 1860-04-01
- Page
- 350 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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- IRI
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380 Nissan. gebung an ihren Lebenshirten ihren symbolischen Ausdruck finden sollen. ״Vollständig, männlich und jung", das find fernere Grundzüge, die das Gottesvolk charakterisiren. "״ "!חמיםvollständig!" Da sind es nicht einzelne Seiten, nicht gewisse Beziehungen im Einzeln-, Familien- und Gesellschaftsleben, die Gott gegenüber שה sind und fein sollen, die unter Gottes Augenmerk aufblühen und Gottes Leitung hinzugeben wären; תמים ״ganz" das ist überall die erste Bedingung in ihren Beziehungen ju Gott. Wie an ihrem ersten Vater, als sein Same Gott geweiht werden sollte, התהלך לפגי והי' המים die Vorbedingung lautete, so wird an diesen Samen תמים immer als erste Anforderung gestellt Ln seinen Beziehungen zu Gott. Ihr ganzes Wesen sollen sie unter Gottes Obhut stellen, mit ihrem ganzen Wesen Gottes Leitung folgen. Da ist es nicht nur der Geist, sondern auch der Leib, und nicht nur der Leib, sondern auch der Geist und auch das Gemüth und der Gedanke und das Wort und die Thai, das schaffende, erwerbende und genießende Leber:, das Einzekn-, Familien- und Volks- Leben, der höchste, trar:scendentalste Gedanke wie die leiblichste und sinnlichste Regung, die erhabenste, Menschheit rettende That, wieder iudtvidllellste alltägliche Genuß, nichts ohne Gott, Alles mit Gott, durch Gott, für Gott, תמים: mit dem ganzen Dasein und Leben! Das ist der erste jndenthüw.ltche Grundgedanke des Judenthums! Und dann mit Allem und in Allem: "״!"ומהMännlich!" — Nicht wie in den Religionen der Menschen, wo das ״Abhängigkeitsgefühl", die Angst die Götter- und die Gottesfurcht erzeugt unb die ״weiblichen" Seiten des Menschenlebens, die Schwäche und die Hinfälligkeit, der Schmerz und die Trauer, die Nacht und der Tod, das Träumen und Schwärmen zu Gott führt. Nicht also. ״ זכרmännlich!" mit der rüstigsten Mannesthat, mit dem rüstigsten Mannesgefühl unb mit dem wachsten, hellsten Manuesgedanken will Gott sein Volk vor sich sehen. Aufrecht, nicht niedergebeugt, frei, nicht jochrragend, soll es an seiner Hand durchs Leben und durch die Geschichte wandeln: ואשבר מוטות עולכם ואולך אחכם קוממיות, brechen wollte Er die Neigen unseres Joches und uns aufrecht geführt haben! — Und gleichwohl, und eben darum immer: "שגה p״!״Immer jung! Immer im ersten Jahre unserer Jugend,