Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1860)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1860-02-01
- Page
- 254 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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254 Grundlinien einer jüdischen Symbolik. VII• gebraucht wird, da an dem Räucheraltar ja die Stangen n ich t bleibend waren. (Stehe 'חוספ das.) Dieser scheinbare Widerspruch wird durch die Angabe gelbst: מתפרקים ואין נשמטים, wörtlich: sie ließen sich mit Gewalt herausnehmen, entschlüpften nicht von selbst, gingen nicht von selbst hinaus. Sic waren, nach Raschi das., an den Enden dicker als in der Mitte. Es wurde Einmal das Etile dicke Ende mit Gewalt durch die Ringe getrieben. Ohne Gewalt konnten sic somit den Ringen nicht wieder entnommen werden. Diese Erklärung des מתפרקים scheint sowohl dem Worte, als auch dem Verbote לא יסורו ממנו und המסיר כדי ארון לוקה, welches doch die Möglichkeit des Herausnehmens voranssetzt, mehr als die von Raschi gegebene הולכין לכאן ולכאן, sie waren beweglich, ließen sich hin und her bewegen, zu entsprechen. Jedenfalls Waren die כדים nicht an die Lade befestigt. Man sah, daß sie in die Ringe gebracht Ware:!. Es laßt sich die Lade ohne Traghebel denken. Die Hebel sollen nicht weichen, aber sie können weichen, können der Lade gewaltfam entrissen werden. Die Lade bliebe dabei aber »unversehet und wartete — auf Heue Träg er! — Die Gedanken sprechen sich selber aus. (Forts, folgt.)