Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1860)
- Article
- Schewat
- Date
- 1860-02-01
- Page
- 229 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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229 שקלים dieser Gedanke heißt: Verzichten und Hingeben wie es Gott wohlgefällt, heißt: "״ ,״ונחנו אישGott geben" alles Leben und alles Streben, heißt: Hingebung zum göttlichen Wohlgefallen! Ist der Kreis, in welchem sein junges Lebe» aufblüht, ein jüdischer, so zeigt ihm dieser Kreis Gott nicht in dem Himmel und in den Tempeln; jeder Athemzug und jeder Schritt des Lebens vor ihn! früh und spät steht unter Leitung des אפור und מותר, der עברה und מצוה, des Unerlaubten und Erlaubten, der Schranke und der Pflicht; es sieht das göttliche Wohlgefallen, den Willen und die Zufriedenheit Gottes ״binden" und ״lösen" alle Kräfte, ziehen die ״nicht zu überschreitenden" Linien für alle Bewegungen, setzen die ״gebotenen" Ziele jeder That. Es sieht die Freudigkeit und den Ernst dieses lassenden und übenden Gehorsams und lernt aus dem Leben der Großen: nicht den eigene» Willen und die Selbstsucht, nicht das eigene Verlangen und den eigenen Gedanken, sondern den Wunsch und das Verlangen, den Willen und die Zufriedenheit des in seiner Unsichtbarkeit überall gegenwärtigen Einen als hemmenden und bewegenden Regulator des Lebens achten, lernt aus dem Leben der Großen: ״Sich Gott hingeben", Verzichten und Weihen, Entsagen und Neben zum göttlichen Wohlgefallen, Leben nicht um sich, sondern um Gott zu befriedigen. Und cs lernt dafür Gott als das höchste, einzige Vorbild solcher wvhlthuenden Liebe, als Den kennen, dessen ganzes Wesen die Liebe, dessen zürnendster Ernst auch Liebe ist, der nichts als das Wohl seiner Geschöpfe will, und dem es danken lernt in den heitern und ernsten Stunden seines frühen, erwachenden Lebens. Nur das Wohl aller Wesen bereiten heißt ihm Gott sein, und nur zum Wohlseyn aller sich in seinem kleinen Kreise bewegenden Wesen beitragen heißt ihm Gott würdiger Mensch sein, und sich zu einem solchen, Gott und Welt erfreuenden, gottwürdigen Menschen fähig und kräftig machen, heißt ihm sich belehren und erziehen lassen, heißt ihm: ״Lernen" und ״Folgen". "ונחנו איש", Nicht was der Mensch hat, nicht was er erwirbt, besitzt und genießt, sondern was er selbst mit Erwerb, Besitz und Genuß Gott und der Gotteswelt, und dem Gotteswcrke spendet, zu dessen Mitarbeiter Gott ihn berufen, das macht den Menschen und Juden, das macht ihn würdig 311 den פקודי ישראל, zu Denen 1s*