Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1860)
- Article
- Worte bei der Schulfeier der Unterrichtsanstalt der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt a. M.
- Date
- 1860-01-01
- Page
- 189 (sequence 2)
- Language
- German
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WMk< -HMcht» 4M M SchtSerftt«. WV Mwr «ns lehren, ihn mit dem Spruche zu begrüßen: pw 1N2 M M2^ «MNv ^Gegrn rmb Preis Dem, der von seiner Weisheit . $tm Sterblichen verliehen." Hai uns do^ die Weisheit unserer Vä- ., überall, bet allem Herrlichen und Großen, bei allem Ernsten und Tützückenden, bei allem Erschütternden und Liebliche« Me zu stehen undzu Dem hinanfzuschaue«, der das Herrliche und Große, dM da- Entzückende und^das erfthülternd Ernste in den Kreis unserer.Anschauungen sendet. Wie uns aber die Väter ge- »SM) bei dem Lichtstrahl, der uns grüßt, bei dem Frühlingsduft, der Ms entgegenfächelt, bei dem Blitz, der durch die Wolke« zuckt, M des Donners Rollen, den er durch die Erden beben laßt, zu ch« hinausschauen, zu Ihm, der das Licht verbreitet, der den Witz .^etzdet,r der. den JahreSlauf leitet und aus dunklem Erdenschoost den Vlüthendust weckt: so hat uns die Weisheit unserer Weise« gelehrt, . -vor Alle« auch da stille zu stehen, wo uns die höchste Blüthe ^n - Wischer. Hülle, wo uns Weisheit in einem Sterblichen entgegentritt. .־ Dir Weisheit unserer Weisen fragt da nicht nach der Herkunst, , nicht nach dem Stamme, nicht nach dem Glaube», nach der Karbez »-' ihr ein Mensch als Weiser, im Glanze und t« Achte der Weis- W entgegkntritt, da schaut ste zu Dem hinauf, der die Weisheii de» Sterblichen geschenkt und in der Weisheit des Sterblichen die ^Gstze Seiner Weisheit" verliehe«. Da Senkt ste an Den, der dielM Geist gepsianzt, der dieses Gemüth gezeittget, der in der frühen .Kindheit schon über die Keime des künftigen, Menschen beglückenden undMerr scheu erleuchtenden Geiste- und Gemüthes gewacht, und ׳ dtt den Jüngling und den Mann unter solchen bildenden, läütein- M und kräftigenden Einstüffen zu der Vollendung heranblühen ließ, dßß seine Weisheit nun den Mcnschenkreis erleuchtet und entzückt. Ja ttDDNv, eine Spende von Seiner Weisheit nanntxn ste die Weisheit des Menschen. Alles wahrhaft Gute und Schöne, AlltS, waS den Menschgeist erlcuchset, nxrs der Stimme der Wahrftst den Weg zur Brust der Sterblichen bahnt, was das Gemüth des Menschen enrpsänglich macht für das Schöne, ist dieser Weis- W ein Abglanz der Gottesherrlichkeit auf Erden; und was den Menschen Weiser, was den Menschen besser,׳ was den Menschen wahrglücklicher macht, das, lehren mitf unsere Weisen, das kommt