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Jeschurun · 1859-11-01 · Heft 2 (November 1859) · p. 74

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1859-1860)
Issue
Heft 2 (November 1859)
Article
Marcheschwan
Date
1859-11-01
Page
74 (sequence 8)
Language
German
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MarcheschvM. Und nun dieser Einzige, den uns jede Erscheinung in der Natur, jedes Geschehniß in der Gesellschaft, jedes Geschöpf, jeder Mensch, jedes Gut, jede Kraft, jeder Genuß mit welchem wir gerade in Beziehung treten, als ״ ,אלדינו מלך העולםals unseren Gott, König der Welt" aufs neue zur Beherzigung bieten, und darum diese Welt als עולם, als Theil der von Gott getragenen Ewigkeit begreifen lehren, dieser Einzige, er ist uns er ist nicht nur das, womit sich unsere Katechismen uns zu belehren begnügen, jenes transcendente, über Zeit und Sinnlichkeit hinausragende, von nichts Zeitlichem und Sinnlichem fassbare, in abgeschloffene, unveränderlicher Unzugänglichkeit hoch über das irdische Getriebe hinaus erhabene Ewige, das allein war und ist, und sein wird in alle Ewigkeit, — er ist nicht nur der, durch den alles Gewesene ward, alles Seiende ist, — Er ist, wie dieser Name haucht, Der, durch den noch jetzt alles Werdende wird! Er ist Der, durch den jeder werdende Augenblick bedingt, von dem jedes werdende Wesen sein Werden, jede dauernde Kraft ihre Dauer, jeder eintretende Moment seinen Eintritt erhält, — du stehst vor Ihm nicht nur mit dem, was du geworden und was du bist; mit Allem was du werden willst in jedem Augenblick deines fortströmenden Daseins, mit jedem neu zu schöpfenden Athemzuge, mit jedem neu zu holenden Pulsschlag bist du sein, nicht nur mit deiner Bergangenheit und Gegenwart, mit deiner Zukunft, mit deinem vorwärts gewandten AntlD stylst du in jedem Augenblicke vor Ihm, und schöpfst nur aus seinem Gnadenblick die Möglichkeit jeden nächsten Daseins-Augenblick zu sein, und die Kraft jeden nächsten Lebensschritt zu thun. Denn er ist nur nicht der unsichtbare "״הוא, der sich uns entziehende ״Er", der nur geahnt, nur gedacht, von dem nur gesprechen, zu dem aber keinem Sterblichen die Babn eröffnet werden kann. Nein! Nein! Wer in der Natur, die Er schafft, in der Geschichte, die Er lenkt, in der Kraft, die Er spendet, in dem Gut, in dem Genuß, den Er gewährt, in dem Daseins-Werden, das Er schenkt, Ihn erblickt, und Zhm sich als seinem Gotte weiht, Zhm dienen will in der Natur, die ihn umgibt, in der Ge

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