Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1859)
- Article
- Aus einem Briefwechsel über die Psalmen
- Date
- 1859-10-01
- Page
- 37 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2932754-2932877-2932879-2944001--05036-2944070- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Aus einem Briefwechsel über die Psalmen. 37 Welt gestalten — die ganze innere und äußere Welt klingen haruionisch dem Wege der Sittlichkeit zu, beide, der Weg des Gerechten und die Gänge der Welt gehen in diesen Einklang zusammen weil cp»■■« י1רע ד׳ דרך, weil das Sittcngesetz das den דרך עריקים regelt und das Gesetz, nach dem die Himmel und die Erde kreisen und die innere und die äußere Welt des Menschen sich gestaltet, weil beide von Einem stammen, und dieser Eine Einzige den Himmel und die Erde u m den Menschen und das Himmlische und das Irdische in dem Menschen dem Wege entsprechend sich gestalten läßt, den Er seine Menschen gehen wissen will — darin wohnt die Zuversicht, daß nur אשרי האיש, daß nur der Mann in immer wachsenden! Heilcssortschritt seine Ziele erreicht, der diesen דרך עריקים wandelt! ררך רשעים aber — האבר! Nicht האבר;יאבד! Er verliert sich von selbst! Selbst ohne unmittelbares göttliches Einschreiten geht der Weg der gegen das göttliche Sittengesctz Frevelnden zu Grunde, weil dieser Weg אובד, eben nicht der von Gott mit der Schöpfung des Menschen und mit der Lenkung der Welt vorgesorgte und berücksichtigte ist, vielmehr — wie das Wort אבר buchstäblich heißt — sich isolirt, d. h. außer den Gesichtspunkten der göttlichen Fürsorge bleibt.