Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 12 (September 1859)
- Article
- Elul
- Date
- 1859-09-01
- Page
- 630 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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630 ®Jul. Fuge unseres Daseins und Strebens verehrt sein will, wie er es uns in seinem Gesetze gelehrt - als ob Er nicht gesprochen: ״so wahr Ich lebe, spricht Gott, so habe ich auch nicht Freude an dem Tode des Todten, sondern daran, daß er zurückkehre von seinem Wandel und lebe!" — als ob Er nicht wider Tempel, die ein jüdisches Hetdenthum zu seiner Verehrung erbaut, das ewige Wort der Vernichtung gesendet: ״Himmel mein Thron, Erde meiner Füße Schemel — und ein Haus wollt Ihr mir bauen und mich auf einen Raum anweisen: dort magst du ruhen! Alles, Alles hat meine Hand geschaffen, als Alles, was ist, geworden! Darum schau ich nur auf den nieder, der, und wäre er arm, und wäre er Gemüths gedrückt, doch nur die eine Sorge kennt — mein Wort zu ersüllen!" — als ob das Alles nicht gesagt, nicht in tausendfältigen Weisen wiederholt, nicht aus jedem Worte des göttlichen Gesetzes, aus jeder Mahnung des göttlichen Prophetcnwortes, aus jeder Fuge des göttlichen Erzichungswerkes an. Israel mit tausend Feuerzungen spräche — könnten wir, vom Anhauch des in unsere Mitte gedrungenei, fremden Heidenthums gegen dieses Alles betäubt und geblendet, den Fest-Monat Gottes in heidnischem Götzentaumel hegehen, es könnte uns der Tischri mit all seiner Feier statt zu Gott nur immer Wetter fern ab von seinem Bunde und seiner das ganze Leben fordernden Weihe führen, es könnte uns der Tischri und unsere Betheiligung an seinen Festen nur eine Abfindung mit Gott und unserm Gewissen bringen, um unserm Abfall den Stempel der Weihe und:den Abschluß der Sühne zu gewähren, als ob Gott, der lebendige Gott des Lebens, der in Wahrheit und Wirklichkeit nicht weniger als die drethundertvterundfünfzig Tage unseres Mondjahrs sammt den elf Sonnenjahrsschalttagen fordert, sich — wie ein todter opferdurstiger Götze mit dem Opfer eines Monats, oder auch nur einiger Tage dieses Monats, einiger Stunden dieser Tage, einiger verfliegenden Regungen dieser Stunden — begnügen müsse, begnügen möge, begnügen werde — darum tritt der Elul mit einem Schofarrufe vor den Tischri her, und sendet, wie einst, die Mahnung durch Israels Lager: ״Lasset euch nicht zum Zweitenmale von dem ׳ערב רב von den fremden Richtungen in eurer Mitte bethören, dqncu::cö: gleich: gilf,, welchen -Gqtt der Mensch anbete,