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Jeschurun · 1859-07-01 · Heft 10 (Juli 1859) · p. 519

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 10 (Juli 1859)
Article
Grundlinien einer jüdischen Symbolik
Date
1859-07-01
Page
519 (sequence 2)
Language
German
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YH. Die StistShütte. 1. Allgemeine Oricnürung. 519; 1 Vörbemerkungen als leitende Grundsätze für eine besonnene Fvr- :: schung in diesem Gebiete aus dem Wesen des Symbols geschöpft, 'als bei dem Versuche, zu welchem wir nunmehr übergehen, die sym-; bolische Bedeutung der Stiftshütte und ihrer Geräthe zu ermitteln. :י Mehr noch als bei irgend einem andern Gegenstände unserer | Untersuchungen haben wir hier vor Allem zuvor das Gedankenfeld i präcis abzugrenzen, innerhalb dessen die Bedeutung der Symbole zu ^suchen wäre, die die Stiftshütte unserer Forschung darbictet. Denn '• so sehr man von früh an über den symbolischen Charakter dieses! ganzen Bau's im Allgemeinen kaum im Zweifel war, so sehr di-? vergircn die Annahmen über die Bedeutung selbst. Eben weil Gott i und Mensch, Himmel und Erde, die beiden gegebenen Potenzen sind, j als deren Verbindungsmittel sich der Tempel ankündigt, giebtS kaum j ein Verhältnis; in den kosmischen, physikalischen, sittlichen oder mes taphysischcn, wirklichen oder hypothetischen Beziehungen des Himmels! und der Erde, Gottes und des Menschen, dessen Schema nicht als j Grundplan dieses Ban's und als Vorbild seiner Einrichtung habe :: dienen sollen. Vergegenwärtigen wir unS zuerst einmal auch nur im Allge-; meinen den Gedankenkreis, in welchem sich überhaupt die Lehren und ■;] Offenbarungen des göttlichen Gesetzes bewegen, so werden wir schon E einen großen Theil derjenigen Gebiete ausschließen, müssen, in de- > neu man die Bedeutung der Stiftshütte und ihrer Einrichtung ge- :sucht. Wir werden unS namentlich sagen müssen, daß man in der ■ That selbst in dieser Beziehung von dem göttlichen Gesetze sagen könne לא בשמים ולא מעבר לים ר,יא. Wir begegnen nirgends darin i Offenbarungen, die uns über Verhältnisse Aufschluß crtheilen wollten, die jenseits unseres hiniedigen und zeitlichen Gesichtskreises liegen, und gilt darum vollständig das, was die wahren ״Weisen" unseres ’ Volkes uns stets vor die Augen halten: Die Thora beginnt mit 2, i סתום מכל צדדיו ופתוח מלפניו״, von allen Seiten geschlossen und nur j vorne offen," um dir gleich von vornherein zu sagen: .מת למסת מד ״ ,למעלת מד. לפנים מד,לאחורwas oberhalb und unterhalb unseres Gesichtskreises und was urweltlich zurückliegt," darüber ist dir in , der Thora und durch dieselbe kein Feld der Forschung eröffnet, .אלא מיום שנברא העולם ולהבא י, nur über das, was innerhalb des mit der Schöpfung begonnenen Kreises fällt, hast du Aufschluß zu su-

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